Wie wichtig ist Satire für die Demokratie und eine offene Gesellschaft?
Gespräch mit dem Gründer und Chefredakteur des Online-Satiremagazins „Die Tagespresse“ Fritz Jergitsch über die Bedeutung des kritischen Spotts, seine zulässigen und unzulässigen Mittel und über die Herausforderungen im Alltag einer Satire-Redaktion.
Am 20. März war Fritz Jergitsch anläßlich der Veranstaltung „Tagespresse live“ zu Gast im Stadtsaal Vöcklabruck. Im Interview vor der Veranstaltung spricht er darüber, wie das Online Magazin entsteht und über die Bedeutung und den Stellenwert der Satire für eine demokratische und offene Gesellschaft. Weitere Themen sind rechtliche Folgewirkungen, wie etwa die FPÖ Klage aufgrund der sogenannten „Wirtshausbriefe“ in Niederösterreich sowie inhaltliche und ethische Aspekte von Satire.
Das aktuelle Buch von Fritz Jergitsch „Heulen hilft uns auch nicht weiter. Populismus verstehen, Freiheit digital neu denken.“ ist im Residenzverlag erschienen.
Medien
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#Stimmlagen ist das gemeinsame Infomagazin der Freien Radios in Österreich. Kritisch und informativ spüren die Freien Radios in Österreich die Stimmlagen auf, die andernorts nicht zu hören sind. Produziert wird das Infomagazin #Stimmlagen von folgenden Redaktionen und Radiostationen: VON UNTEN bei Radio Helsinki (Graz) ANDI bei Radio Orange (Wien) FROzine bei Radio FRO (Linz) unerhört! bei der Radiofabrik (Salzburg)
Folgen von #Stimmlagen - Das Infomagazin der Freien Radios
98 Folgen
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Folge vom 27.04.2026Die Tagespresse – Fritz Jergitsch über Satire und das Online-Magazin
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Folge vom 22.04.2026#Stimmlagen: Stimmen gegen RassismusDie #Stimmlagen diesmal aus der FROzine Redaktion von Radio FRO aus Linz. Mit Stimmen gegen Rassismus, Antirassismusmesse, Weltautismustag. Stimmen gegen Rassismus Das Integrationsbüro Linz, das AMS Oberösterreich, migrare und das Regionalbüro Oberösterreich der Gleichbehandlungsanwaltschaft haben am 25. März im Rahmen der Aktionswochen gegen Rassismus ins Theater in der Innenstadt in Linz eingeladen. Der Abend stand unter dem Motto „Stimmen gegen Rassismus“ und bot ein kreatives Programm aus Rap und Poetry Slam. Den Abend moderiert hat Muhammed Dumanli. Als künstlerischer Support war Basquel zu Gast. Antirassismusmesse in Wien Mitte März haben die dritten Österreichischen Tage gegen Rassismus stattgefunden. Das Auftaktevent war die Anti-Rassismus-Messe in Wien am 13. März. Die Eröffnungsrede von Vina Yun zum Thema des Anti-Asiatischen Rassismus und zwei Gespräche mit Organisationen, die Anti-Rassismusarbeit leisten sind im Beitrag zu hören. Anneta Trimis hat mit Téclaire Ngo Tam von Südwind und mit Ada Diagne von Zara gesprochen. ZARA, die Beratungsstelle für Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit, insbesondere im Netz soll besonders hervorgehoben werden. Den Verein hat Anfang April die Nachricht erreicht, dass die Förderung für das Jahr 2026 aufgrund von „Sparmaßnahmen“ vollständig gestrichen wurde. Die Entscheidung ist unter der Verantwortung der Bundesministerin Claudia Bauer (ÖVP) getroffen worden. Diese Streichung bedroht den Verein akut, denn ohne rasche Finanzierung droht das vollständige Aus bereits im Juni 2026. Seit 8 Jahren erhielt Zara die Förderung vom Bundeskanzleramt, doch zum Zeitpunkt der Streichung und zum aktuellen Zeitpunkt war ZARA bereits in finanzielle Vorleistung für dieses Jahr gegangen, um Betroffene von Hass im Netz weiterhin durchgehend unterstützen zu können. Zara ist die Beratungsstelle, die in Österreich allen Betroffenen von Hass im Netz kostenlos und niederschwellig offensteht. Aufgrund der Sparmaßnahmen ist das Beratungsangebot bereits jetzt massiv eingeschränkt. Neue Fälle werden zwar weiterhin dokumentiert, jedoch können für diese keine Beratungsleistungen angeboten werden. Autismustag in Linz Im letzten Beitrag kommt David Obermayer zu Wort. Am 8. April hat im Alten Rathaus in Linz eine Veranstaltung zum Thema Autismus und Lernen im Rahmen des Weltautismustages stattgefunden. Sozialvereine haben sich und ihr Angebot vorgestellt. David Obermayer ist selbst Autist und redet mit Anneta Trimis über seine Sicht auf die Welt und die Gesellschaft. Mehr Informationen zu den #Stimmlagen finden Sie unter stimmlagen.at
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Folge vom 15.04.2026#Stimmlagen: Machtwechsel in Ungarn | Die Räumung von St. MarxDiese Ausgabe von #Stimmlagen, das Infomagazin der Freien Radios in Österreich, kommt aus der der VON UNTEN-Redaktion bei Radio Helsinki in Graz und widmet sich heute dem Wahlsig von Peter Magyar in Ungarn und der Räumung der St.Marx Besetzung in Wien. Machtwechsel in Ungarn – Wer ist Péter Magyar? Nach dem Abgang von Viktor Orbán steht Ungarn vor einer politischen Zäsur. Doch wie wird dieser Machtwechsel wahrgenommen? Im Fokus der Sendung steht der neue politische Akteur Péter Magyar: Welche Hintergründe prägen ihn, und wie lässt sich seine politische Ausrichtung einordnen? Besonders im Verhältnis zur Europäischen Union stellt sich die Frage, wo er sich klar von der bisherigen Linie Orbáns absetzt – und in welchen Bereichen Kontinuitäten erkennbar bleiben. Zwischen möglichem Wandel und bestehenden Kontinuitäten werfen wir einen genaueren Blick auf seine Positionen, etwa zur EU, zur Migrationspolitik und zu LGBTIQ+ -Rechten. Tamara spricht dafür mit Laci, er ist aus Ungarn und lebt seit einigen Jahren in Graz. Das Interview ist auf Englisch. Tamara spricht dafür mit Laci, er ist aus Ungarn und lebt seit einigen Jahren in Graz. Das Interview ist auf Englisch. Hier könnt ihr das gesamte Interview nachhören. Beitragsgestaltung: Tamara Ussner Stadt für alle – Nein zur Halle: Die Räumung von St. Marx In Wien sorgt ein umstrittenes Bauprojekt für Kritik: Für rund 220 Millionen Euro soll eine neue Veranstaltungshalle entstehen – während gleichzeitig in Bereichen wie Soziales und bei den freien Medien gespart wird. Diese Prioritätensetzung stößt auf wachsenden Widerstand. Besonders ist auch die selbstorganisierte Nutzung der Fläche in St. Marx, auf der die Halle gebaut werden soll: Dort befanden sich zuletzt ein selbstorganisierter Skatepark, gemeinschaftlich genutzte Gartenflächen sowie Infrastruktur für Konzerte und kollektive Aktivitäten wie gemeinsames Kochen. Am 9. April wurde das Areal ohne Vorankündigung geräumt. Augenzeug:innen berichten von einem brutalen Vorgehen der Polizei, mehrere Personen wurden vorübergehend festgenommen. Enric von der VON UNTEN Redaktion war sowohl bei der spontanen Solidaritätskundgebung unmittelbar nach der Räumung vor Ort als auch am darauffolgenden Tag beim Polizeianhaltezentrum (PAZ), wo Unterstützer:innen auf die Freilassung der Festgenommenen warteten. Mehr Infos findet ihr auf der Instagram Seite von st.marxfüralle. Beitragsgestaltung: Enric Thier
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Folge vom 09.04.2026#Stimmlagen: Gedenken an Ernst Kirchweger, Kreislaufwirtschaft und Altersnachweise im NetzDie Stimmlagen, das gemeinsame Infomagazin der Freien Radios in Österreich, kommt diese Woche aus Wien. Die Sendung wurde von der Redaktion von ANDI – den O94News bei Radio Orange gestaltet. 61. Todestag von Ernst Kirchweger Am 2. April 1965 starb Ernst Kirchweger an den Verletzungen, die ihm ein Neonazi zwei Tage zuvor bei einer Demonstration zugefügt hatte. Er gilt als das erste politische Todesopfer Österreichs nach 1945. Am 61. Jahrestag von Kirchwegers Tod kamen rund 60 Menschen zusammen, um neben der Staatsoper, nahe dem Schauplatz des tödlichen Angriffs auf den damals 67-jährigen ehemaligen Widerstandskämpfer, an ihn zu erinnern. Kritik wird dabei besodners am offiziellen Gedenken laut: Während Kirchwegers nur mit einem kleinen Stein der Erinnerung vor dem Café Sacher gedacht wird, ist der Platz unmittelbar daneben nach Herbert Karajan benannt, einem NDSAP-Mitglied. Beitragsgestaltung: Stefan Resch Kreislaufwirtschaft als Hebel im Klimaschutz Österreich hat heuer bereits am 2. April seinen Welterschöpfungstag erreicht, was zeigt, wie dringend ein Umdenken beim Ressourcenverbrauch nötig ist. Ein Mediengespräch von „Diskurs – Das Wissenschaftsnetz“ und Global 2000 beleuchtet das Potenzial der Kreislaufwirtschaft: ein Wirtschaftsmodell, das weit über bloßes Recycling hinausgeht und auf Suffizienz, Langlebigkeit und Reparierbarkeit setzt. Beitragsgestaltung: Ines Stiermeier Netzpolitischer Abend: Altersnachweise im Internet Wie können wir Kinder vor den Gefahren des Internets schützen? Soziale Medien wirken sich so stark auf die psychische Gesundheit junger Menschen aus wie noch nie. Gleichzeitig ist die Online-Welt voll von für Kinder ungeeigneten Inhalten. Ein Altersnachweis im Cyberspace, um Kinder und Jugendliche von den gefährlichen Seiten des Netzes fern zu halten könnte aber weitgehende Auswirkungen auf die Privatsphäre aller Nutzer*innen haben. Beitragsgestaltung: Michael Haderer, mit einer Aufnahme von Herbert Gnauer