Berichte über Vergewaltigungen und sexualisierte Gewalt in der Ukraine häufen sich. Je länger der Krieg dauert, desto mehr Frauen und Mädchen erzählen von Gräueltaten russischer Soldaten.
Doch im Chaos des Krieges ist es kaum möglich, Nachweise für solche Verbrechen zu erbringen. Während die Täter viel zu oft damit davonkommen, kämpfen die Überlebenden mit Traumata, Scham und ungewollten Schwangerschaften.
Beate Hausbichler von diestandard.at spricht darüber, wieso im Krieg fast immer vergewaltigt wird. Wie systematisch sexualisierte Gewalt in der Ukraine eingesetzt wird. Und wie sich das Leid der Überlebenden mitunter auf der Flucht noch verschlimmert.
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"Thema des Tages" ist der Nachrichten-Podcast vom STANDARD. Wir stellen die brennenden Fragen unserer Zeit. Die Redaktion liefert die Antworten und die Hintergründe. Von Politik und Wirtschaft bis Chronik, Wissenschaft und Sport. Neue Folgen erscheinen jeden Werktag um 17:00 Uhr. Moderation & Produktion: Tobias Holub, Margit Ehrenhöfer, Zsolt Wilhelm, Antonia Rauth
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Folge vom 22.04.2022Ukraine-Krieg: Wird Vergewaltigung als Waffe eingesetzt?
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Folge vom 21.04.2022Causa Wirtschaftsbund: Hat die ÖVP Steuern hinterzogen?Steuerunterschlagung in Millionenhöhe und Selbstbedienung bei Krediten und Firmenautos – im Skandal um den Vorarlberger Wirtschaftsbund stehen immer mehr Vorwürfe im Raum: Da geht es um auffällig viel Geld, das ein ÖVP-naher Verein mit Inseraten verdient hat, es geht um nicht bezahlte Steuern und um personelle und finanzielle Verbindungen zur ÖVP Vorarlberg. STANDARD-Journalistin Lara Hagen war maßgeblich daran beteiligt, diese Vorgänge österreichweit an die Öffentlichkeit zu bringen. Sie erklärt, warum die Causa Wirtschaftsbund so brisant ist, wie sie aufgedeckt wurde und welche Folgen sie noch für ganz Österreich haben könnte.
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Folge vom 20.04.2022Wie es ist, unter Putin Journalistin zu seinDie russische Bevölkerung befürwortet den Krieg in der Ukraine – zumindest legen das steigende Beliebtheitswerte von Wladimir Putin in aktuellen Studien nahe. Solche Umfragen sind im autoritären Russland natürlich mit Vorsicht zu genießen, aber diese Zahlen zeigen auch, dass die Meinungslage in Russland lange nicht so eindeutig ist wie im Rest Europas. Das hat mit Propaganda und der Berichterstattung in Russland zu tun. Journalistinnen und Medienproduzenten müssen positiv über den Krieg sprechen – sonst werden sie zensiert, müssen Geldstrafen zahlen oder werden mit Gefängnis bedroht. Immer mehr von ihnen wandern deshalb in den Westen aus. Eine dieser Journalistinnen ist Angelina Dawydowa. Auch sie hat ihre Heimat verlassen, um Putins Propagandamaschinerie zu entkommen. Sie erzählt, wie der russische Staat gegen unabhängige Medien vorgeht, was Russinnen und Russen über den Krieg in der Ukraine glauben und ob Russlands Informationsfreiheit auch aus dem Ausland gerettet werden kann.
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Folge vom 19.04.2022Ost-Offensive: Putins neue Ukraine-StrategieDie lange erwartete russische Großoffensive im Osten der Ukraine ist in vollem Gange. Seit der Nacht auf Dienstag wurden dort in der gesamten Donbass-Region unzählige Explosionen registriert. Und auch die Hafenstadt Mariupol im Südosten der Ukraine dürfte kurz vor der russischen Eroberung stehen. Welche Strategie verfolgt Russland nun also im Osten der Ukraine? Wie lange kann die ukrainische Verteidigung dort standhalten? Und wie könnten sich diese neue russische Offensive und die westlichen Waffenlieferungen in Reaktion darauf auf den Verlauf des Ukraine-Krieges auswirken? Darüber spricht Oberst Markus Reisner von der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt.