Der Krieg in der Ukraine tobt nun schon seit über zwei Wochen. Mittlerweile sind Berichte und auch Bilder von zerstörten Wohngegenden und toten Zivilistinnen und Zivilisten trauriger Alltag. Bei der russischen Bevölkerung kommen viele dieser Nachrichten aber gar nicht an. Ein neues Gesetz zensiert die Berichterstattung. Wer wahrheitsgetreu über den Krieg in der Ukraine informiert, muss mit drakonischen Strafen rechnen. Was wissen Russinnen und Russen also über den Angriff Präsident Putins auf die Ukraine? Protestieren die Menschen dagegen? Was hat es mit dem mysteriösen "Z"-Symbol auf sich, dass immer mehr Kriegsbefürworter in Russland nutzen? Antworten liefert André Ballin, der für den STANDARD aus Moskau berichtet.
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"Thema des Tages" ist der Nachrichten-Podcast vom STANDARD. Wir stellen die brennenden Fragen unserer Zeit. Die Redaktion liefert die Antworten und die Hintergründe. Von Politik und Wirtschaft bis Chronik, Wissenschaft und Sport. Neue Folgen erscheinen jeden Werktag um 17:00 Uhr. Moderation & Produktion: Tobias Holub, Margit Ehrenhöfer, Zsolt Wilhelm, Antonia Rauth
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Folge vom 14.03.2022Was denkt Russland über Putins Krieg?
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Folge vom 11.03.2022Wie Österreich so abhängig von russischem Gas werden konnteSeit der russische Präsident Wladimir Putin die Ukraine überfallen hat, steht Österreichs Abhängigkeit von Russlands Gas stärker denn je in der Kritik. Die Frage wird immer lauter, warum Österreich sich auf diese "Gasfreundschaft" eingelassen hat. Sind daran wirklich "Austro-Oligarchen" und "Putin-Versteher" schuld, wie Insider zuletzt behaupteten? Und: Wie sehr ist die Politik darin verstrickt? Antworten liefert Günther Strobl aus dem Wirtschaftsressort des STANDARD.
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Folge vom 10.03.2022Wie Putins Krieg den Hunger in der Welt befeuertDer Krieg in der Ukraine gefährdet weltweit die Nahrungsversorgung. Das Land gehört zu den wichtigsten Getreideproduzenten. Besonders in Afrika und im Nahen Osten sind viele Länder auf ukrainisches Getreide angewiesen. Drohen dort nun Hungersnöte und politische Unruhen auszubrechen oder sich noch zu verschlimmern? Was tut die Welt, um humanitäre Katastrophen zu verhindern? Und: Wieso setzt gerade der Spitzen-Getreideimporteur China alles daran, dass die Warnungen möglichst verhalten ausfallen? Antworten liefert Johannes Dieterich, Afrika-Korrespondent des STANDARD.
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Folge vom 09.03.2022Impfpflicht aufgehoben: Ein Fehler?Die Impfpflicht ist ausgesetzt – das verkündete Verfassungsministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) am Mittwoch. Die Entscheidung stützt sich auf den ersten Bericht der zuständigen Evaluierungskommission – das Hin und Her um die Impfpflicht könnte damit vorerst vorbei sein. Diese Entscheidung kommt an einem denkwürdigen Tag, denn am Mittwoch wurden fast 50.000 Corona-Neuinfektionen verzeichnet – so viele wie noch nie. Dazu kommt, dass seit dem vergangenen Wochenende viele Sicherheitsmaßnahmen Geschichte sind – Expert:innen machen sich bereits Sorgen vor dem nächsten Corona-Winter. Ist es angesichts dessen ein Fehler, die Impfpflicht auszusetzen? Wird sie sowieso nur verschoben? Und ist das jetzt ein Sieg für die Impfgegnerinnen und -gegner?