Die Leute von der Berufsberatung würden wahrscheinlich abwinken, wenn Sie sich Ihre Zukunft als Rapper vorstellten. Oder als Rapperin, weil’s so schön klingt. Dem Klischee nach fluchen Rapper, verhalten sich Frauen und Minderheiten gegenüber verächtlich und besitzen komische und viel zu teure Klamotten, die niemand außer ihnen selbst mag. Es gibt natürlich ein paar Ausnahmen, Rapper, die was in der Birne haben, die respektieren und respektiert werden und dazu noch erfolgreich sind. Eko Fresh zum Beispiel, 1983 als Ekrem Bora in Köln geboren. Er kam früh mit dem Hiphop in Berührung, schon mit 16 lenkte er alles für eine eigene Karriere in die richtigen Bahnen und hat daher auch schon mehr als 2 Jahrzehnte Deutsch-Rap auf dem Buckel - mit allen Höhen und Tiefen. In „Toast Hawaii“ erzählt der Vater eines Sohnes von Rolle Köfte und Tütensuppe, von Rote Bete und Klößen, von der Johann Lafer-Hochzeitstorte und davon, dass das Ende einer Pizza, der Rand nämlich, der Anfang von etwas ganz Neuem sein könnte.
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Kaugummi-Eis und Köfte, Feldsalat und Ravioli aus der Dose. Der Volksmund sagt: Du bist, was Du isst. In „Toast Hawaii“ stellt Bettina Rust jede Woche ihren vielfach prominenten –aber immer interessanten – Gästen Fragen, die sich nur ums Essen drehen. Fast nur.
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Folge vom 27.07.2024Eko Fresh
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Folge vom 20.07.2024Ulrike KrienerNach meiner Lieblingsstimme befragt, würde ich wahrscheinlich sagen: die von Ulrike Kriener. Hinzu aber kommt, dass ich diese Frau auch immer schon als Schauspielerin gemocht und gefeiert habe. Die Initialzündung liegt lange zurück, 1985, Doris Dörries „Männer“ mit Uwe Ochsenknecht und Heiner Lauterbach, eine gute Rolle war das für Ulrike Kriener und sie wiederum tat diesem Film, der ein Klassiker wurde, sehr, sehr gut. Und heute, viele Rollen, Filme und Serien wie „Kommissarin Lucas“ später, sitzt sie mir gegenüber und ist aufmerksam, amüsiert und auf eine ganz ungewöhnliche Art komplett alterslos. Kriener kam 1954 in Bottrop zur Welt, haute als Teenager erstmals von zu Hause ab, verlebte eine wilde Zeit und landete Mitte der 70er an der Schauspielschule Hamburg. Kriener wurde für ihre Rollen mit zahlreichen Preisen bedacht, am liebsten würde ich ihr einen weiteren überreichen, allein schon dafür, dass sie es endlich mal zu mir nach Berlin geschafft hat. Ulrike, wie ich sie nennen darf, versuchte als Kind mal, ein Ei auszubrüten, lernte das Kochen erst durch ihren Mann und, so viel möchte ich vorwegnehmen, besitzt eine Doraden-Uhr. Allein das qualifiziert sie für diesen Besuch bei „Toast Hawaii“.
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Folge vom 13.07.2024Jon Flemming OlsenBevor es all die Streamingdienste gab, in Zeiten, als diese ganz besonderen Serien noch wöchentlich liefen und man ihnen entgegenfiebern musste, entdeckte ich, entdeckten wirklich viele Leute „Dittsche - das wirklich wahre Leben“ im WDR. 2004 war das. Der Musiker und Schauspieler Olli Dittrich sinnierte in seinem Frottee-Bademantel über die Welt und das Leben, flankiert von Imbiss-Wirt Ingo, den Jon Flemming Olsen verkörperte, der tapfer und sehr unterhaltsam unter seiner Vokuhila-Perücke herumimprovisierte. Insgesamt 30 Staffeln lang, zahlreiche Preise gab’s dafür. Im Grunde ist der 1964 in Düsseldorf zur Welt gekommene Vollblutnorddeutsche Jon Musiker durch und durch. Er hat viele Fans und ist ein beliebter Live-Act. Der eigentlich viel lieber Vegetarier wäre, ins Kartoffelwasser immer auch noch eine Knoblauchzehe packt und als Kind Birnenteig mit Speck liebte. Viel Freude jetzt mit Jon Flemming Olsen.
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Folge vom 06.07.2024Alli NeumannDürfte ich eine Romanfigur erfinden, sie wäre wie Alli Neumann. Gesegnet mit zahllosen Talenten und einem von Solarenergie betriebenen Temperament, ein von innen und außen schöner Mensch mit überbordender Phantasie. 1995 kam sie in Solingen zur Welt als Tochter einer Polin und eines Deutschen. Als Mädchen tritt Alli in Altersheimen auf, singt Lieder von Connie Francis und France Gall, beginnt mit 12, eigene Songs zu schreiben, zieht 14jährig nach Hamburg, raus aus der Schule, rein in die Schule, wieder raus, alles ist immer in Bewegung, vor allem Alli selbst. 2018 spielt die Autodidaktin in Kim Franks Spielfilm „Wach“ und wird bejubelt, sie bringt ihre ersten Songs raus, spielt 2022 für 6 Konzerte als Vorband von Coldplay und ist 2023 bei „Sing meinen Song“ dabei. What a Life! Bei „Toast Hawaii“ erzählt Alli von polnischen Salzgurken, Letscho Suppe und Zapiekanka (Sie werden erfahren, was genau das ist), wir sprechen über Borschtsch und Pieroggen, aber auch über sehr simple Dinge wie Pralinenschachteln, Zwiebeln und chinesisches Porzellan.