
HörspielLiteratur
Tod vor der Kamera: "Die Brandung von Hossegor"
Gespräche am Schneidetisch: Der Filmemacher George Lienhard und seine Cutterin arbeiten an einem Film. Der Hauptdarsteller lebt nicht mehr, er ist in der Brandung von Hossegor ertrunken, und sein Tod ist von der Kamera aufgezeichnet worden. Wieso eilte George dem Jungstar Res Orell nicht zur Hilfe?
George Lienhard, ein erfolgloser Jungfilmer, plant Anfang der 1970er Jahre, seinen Freund Res Orell während des gemeinsamen Urlaubs mit der Kamera zu begleiten.
George will dabei dem Geheimnis von Res auf die Spur kommen, der als Jungstar in der Filmbranche gehandelt wird und den die Frauen lieben.
George kehrt von der Reise ohne Res zurück. Res ist in der Brandung von Hossegor an der französischen Atlantikküste ertrunken. Der Film erzählt vom porträtierten Res ebenso viel wie vom porträtierenden George - und müsste George nicht dabei gewesen sein, als Res ertrank?
Alfred Andersch stellt seinem Hörspiel ein Motto Oscar Wildes voran: "Denn jeder tötet, was er lieb..."
"Die Brandung von Hossegor" im Überblick
Die Brandung von Hossegor
von Alfred Andersch
Mit Christian Brückner, Christoph Quest, Ursela Monn, Barbara Freier, Christa Lorenz, Gert Haucke u.a.
Produktion: 1976
| Sendezeit | So, 02.02.2014 | 18:20 - 20:00 Uhr |
| Sendung | SWR Kultur "Hörspiel" |