Am 12. Oktober 2026 wird der rätoromanische Trägerverein der SRG 80 Jahre alt. Grund für Radio SRF 1, den Radiokollegen von RTR in Chur einen Besuch abzustatten. Wie funktioniert ein informatives Programm in einer Region mit fünf Idiomen?
Wer entscheidet, welches Romanisch wann im Radio zu hören ist? Und warum werden die Nachrichten in Rumantsch Grischun gelesen? Wir wollen im «Treffpunkt» auch herausfinden, was ein Medienhaus für eine kleine Sprachgemeinschaft bewirken kann und welche Verantwortung das Medienhaus hat, das als Einziges den Service Public für die vierte Landessprache erfüllt.
FeatureRegionalesTalk
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Die Live-Sendung auf Radio SRF 1 am Vormittag ist ein radiophoner Treffpunkt, der Meinungen, Geschichten, Erfahrungen und Emotionen aus dem Alltag und dem Leben des Publikums aufgreift. Wir sind dort, wo Menschen sich treffen und bringen Menschen zusammen. Das Publikum kann während der Sendung etwas lernen, sich unterhalten und sich selbst beteiligen: direkt in der Sendung und im Internet.
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Folge vom 09.10.2026Besuch bei Radiotelevisiun Svizra Rumantscha
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Folge vom 07.10.2026Das geheime Leben in unserem BauchBillionen von kleinsten Lebewesen besiedeln den menschlichen Magen-Darm-Trakt. Wie gross ihre Bedeutung ist, wird seit einigen Jahren immer klarer. Über Jahrhunderte war es den Menschen nicht einmal bewusst, dass sich in ihrem Bauch ein ganzes Ökosystem verbirgt. Wie viele es tatsächlich sind, lässt sich nur schätzen. Die Rede ist von hundert Billionen an Bakterien, Viren, Pilzen. Auch ihr Einfluss auf die menschliche Gesundheit wird erst schrittweise bekannt. Klar ist, dass sie bei der Immunabwehr eine wichtige Rolle spielen. Zudem legen Forschungen nahe, dass sie auch unsere Stimmung beeinflussen. Die Sendung «Treffpunkt» unternimmt eine Reise in diese verborgene Welt: Was wissen wir? Was noch nicht? Gast in der Sendung ist Peter Keller, Fachleiter Klinische Bakteriologie und Mykologie am Universitätsspital Basel. Er beschäftigt sich täglich mit Bakterien und weiss auch, was wir für ein gesundes Darmmikrobiom tun können.
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Folge vom 06.10.2026Wie treffen Sie Entscheidungen?Je nach Quelle und Zählungen treffen Menschen täglich bis zu 20 000 Entscheidungen. Rund 95 Prozent aller Entscheidungen laufen jedoch unbewusst und blitzschnell im Hintergrund ab. Damit das Gehirn nicht überlastet wird, nutzt es Routinen und Faustregeln (Heuristiken), anstatt jede Option tief zu durchdenken. Da jede Entscheidung mentale Energie verbraucht, sinkt die Qualität unserer Urteile im Laufe des Tages spürbar ab, wenn wir zu viele Entscheidungen ungebündelt treffen müssen. Entscheidungen sollten weniger nach richtig oder falsch gefällt werden, sondern viel mehr nach der Stimmigkeit. Das Bauchgefühl gibt uns über diese Stimmigkeit oft besser Auskunft als der Kopf. Den Kopf brauchen wir hingegen dringend, wenn es darum geht, unsere kognitiven Verzerrungen aufzulösen und uns nicht von Mustern leiten zu lassen, die uns mehr schaden als nützen.
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Folge vom 05.10.2026Ist die Badewanne vom Aussterben bedroht?1999 haben noch fast drei Viertel der Schweizerinnen und Schweizer mindestens einmal im Jahr in der eigenen Badewanne gebadet. 2024 war es nur noch knapp die Hälfte. Ist die Badewanne nicht nur wörtlich ein Auslaufmodell? Die ersten Badewannen stammen wohl aus Mesopotamien und werden von Archäologinnen und Archäologen auf 3000 Jahre vor unserer Zeitrechnung datiert. Die erste offizielle Erwähnung einer Badewanne stammt aus dem Jahr 1300 v. Chr. Sie steht im Palast des Nestor in Pylos, Griechenland. Bis in die heutigen Tage gibt es Menschen, die gerne ein Bad nehmen, und doch geht die Zahl der Badewannen in Schweizer Badezimmern zurück. In der Sendung «Treffpunkt» sprechen wir mit der Innenarchitektin und Spezialistin für Badezimmer Christine Seyffer darüber, wie sich die Badewanne über die Jahre verändert hat, fragen, warum heute in Grossüberbauungen immer weniger Badewannen eingebaut werden und ob Duschen in jedem Fall nachhaltiger ist als ein Bad zu nehmen.