
Jazz
Urbane Jazzgeschichten: Chicago - Jazz in der Großstadt | Teil 1 von 5
Teil 1/5 | Chicago-Jazz entwickelte sich ursprünglich aus der Nachahmung des 'schwarzen' New-Orleans-Jazz durch weiße Musiker. Damals in den 1920er Jahren oft als imitatorischer Stil belächelt, ist der Chicago-Sound seitdem nicht stehen geblieben, sondern hat sich ständig weiterentwickelt.
Neben New Orleans und Kansas ist Chicago die dritte Stadt, nach der im Jazz eine eigene Stilrichtung benannt wurde. In den 1920er Jahren wurde sie das Zentrum der noch jungen Musikform.
Mit einer großen Migrationswelle kamen damals Musiker wie King Oliver oder Louis Armstrong vom Mississippi-Delta an den Michigan-See. Sie etablierten sich schnell und fanden bald Nachahmer.
Deren oft belächelter imitatorischer Stil ist später als Chicago-Jazz in die Geschichte eingegangen und hat dabei doch Eigenheiten ausgebildet, die prägend sein sollten für die weitere Entwicklung dieser Musik.
Stehengeblieben ist sie in dieser Stadt jedenfalls nie, auch die experimentellen Klänge der AACM, der Association for the Advancement of Creative Musicians, haben hier ihre Heimat.
Urbane Jazzgeschichten im Überblick
| Sendezeit | Mo, 24.02.2014 | 09:04 - 10:00 Uhr |
| Sendung | SWR Kultur "Musikstunde" |