Der NSU-Prozess war langwierig und ist doch in vielen Augen noch längst nicht abgeschlossen
Der NSU-Prozess war langwierig und ist doch in vielen Augen noch längst nicht abgeschlossen © Jason Morrison / freeimages.com

Hörspiel

Verfahren - Der NSU-Prozess als gespenstische Groteske

Der NSU Prozess war zweifellos der bisher spektakulärste und aufreibendste Strafprozess seit der Wende. Im Hörspiel "Verfahren" hat Kathrin Röggla den Prozess ausgewrungen und daraus eine gespenstische Groteske gebastelt.

Über fünf Jahre hat es gedauert - das Strafverfahren um die NSU-Morde. Dennoch wurden die großen Erwartungen an den Prozess nicht erfüllt, vieles blieb ungeklärt. Abgeschlossen ist das Verfahren für viele Menschen noch lange nicht.

Das Hörspiel "Verfahren" von Kathrin Röggla greift das auf - das Gerichtsverfahren ist zwar längst vorbei, doch irgendwie geht es auf geisterhafte Weise immer weiter, wie ein Echo.

Es ist die Wiederholung einer Wiederholung eines Verfahrens, das eigentlich längst vertagt wurde und in anderen Räumen stattfindet. Eine gespenstische Groteske.

"Verfahren - Der NSU-Prozess als gespenstische Groteske" im Überblick

Verfahren - Der NSU-Prozess als gespenstische Groteske

von Kathrin Röggla

Produktion: 2020

Sendezeit Sa, 25.01.2020 | 19:04 - 20:00 Uhr
Sendung WDR 3 "Hörspiel"
Radiosendung

Diese Sendung empfehlen