Justin Townes Earle hat sich trotz des bekannten Namens als eigenständiger Singer/Songwriter von seinem Vater Steve Earle emanzipiert
Justin Townes Earle hat sich trotz des bekannten Namens als eigenständiger Singer/Songwriter von seinem Vater Steve Earle emanzipiert © freeimages.com

CountryBluesFolkMusiker-Porträt

Vom Sockel geholt - Der amerikanische Singer/Songwriter Justin Townes Earle

Musikalisches Talent scheint Justin Townes Earle in die Wiege gelegt worden zu sein. Den zweiten Vornamen gab ihm sein Vater, Americana-Ikone Steve Earle, zu Ehren des Kult-Singer/Songwriter Townes Van Zandt. Produktiv ist der 33-Jährige aus Nashville allemal: "Absent Fathers" ist das siebte Album.

Auf den ersten Blick scheint auch hier der Apfel nicht weit vom Stamm zu fallen. Wie sein Vater, die Americana-Ikone Steve Earle, entwickelte auch sein Sohn Justin Townes früh eine starke Suchtpersönlichkeit und einen cholerischen Charakterzug, die ihm Aufenthalte in Entzugskliniken und Gefängniszellen bescherten.

Der 33-jährige Sohn hat allerdings diesen destruktiven Pfad früher als sein Vater verlassen und sich dabei auch als eigenständiger Singer/Songwriter emanzipiert, zuletzt mit gleich zwei Alben in kurzer Folge.

Jörg Feyer hatte für "Rock et cetera" diverse Themen mit Justin Townes Earle zu besprechen. Beispielsweise, warum die Albentitel "Absent Fathers" und "Single Mothers" in Nashville naheliegende Themen sind oder welche Rolle die Jazzsängerin Billie Holiday in seiner künstlerischen Suche gespielt hat. Außerdem erläutert Earle, warum Idole vom Sockel geholt gehören.

Der amerikanische Sänger und Songschreiber Justin Townes Earle im Überblick

Sendezeit So, 24.05.2015 | 15:05 - 16:00 Uhr
Sendung Deutschlandfunk "Rock et cetera"
Radiosendung