”Sto delatj” – “Was sollen wir tun?” – Unsicherheit prägte Russland um 1917/18
”Sto delatj” – “Was sollen wir tun?” – Unsicherheit prägte Russland um 1917/18 © mary collier / PIXELIO

Literatur

Vorabend - Nach der Novelle “Weiberregiment”

Eine junge Frau aus dem Arbeitermilieu erbt von ihrem Vater einen Eisenbetrieb mit einer zweitausendköpfigen Belegschaft. Im Angesicht gesellschaftlicher Veränderungen will auch sie etwas Neues mit dem Betrieb wagen – und scheitert.

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Man sollte einen neuen Ansatz versuchen, Frauen können die Arbeiterwelt zum besseren wenden – davon ist Anna Akimowna ist überzeugt. Doch nachdem sie versucht, die Eisenhütte mit Stahlproduktion und Gießerei zu sozialisieren, also den gesamten Betrieb in die Hände der Arbeiter zu legen, muss sie leider feststellen, dass die Umstände gegen sie kämpfen.

Dennoch leitet sich an ihrem Scheitern keine Allgemeingültigkeit ab, vielmehr formuliert Tschechov eine Sozialkritik, die auf tragikomische Weise die Verhältnisse Russlands 1917/1918 verarbeitet und durch den melancholischen Unterton eindringlich werden lässt.

"Vorabend", der Titel des Hörspiels, entnahm Gert Westpha dem ersten Kapitel Tschechovs Novellen-Grundlage.

"Vorabend - Nach der Novelle “Weiberregiment” " im Überblick

Vorabend - Nach der Novelle “Weiberregiment”

von Anton Tschechov/ Gert Westpha

Mit Gert Westphal, Werner Eichhorn, Vera Schweiger, Günter Strack, Rüdiger Lichti u.v.a.

Produktion: 1967

Sendezeit So, 14.01.2018 | 18:20 - 20:00 Uhr
Sendung SWR2 "Hörspiel am Sonntag"
Radiosendung

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