"Ich bin ein Baustellenkind - und ich bin ein Kind Europas", sagt Jan Richarz, geboren 1981, Bauhistoriker und Dombaumeister in Aachen. Der Aachener Dom sei ein Symbol Europas; das Leben in Freiheit, die wichtigste Errungenschaft der europäischen Vereinigung. "Die Freiheit wird uns in Europa in die Wiege gelegt - das ist das größte Geschenk, das man sich nur vorstellen kann." Von Jan Richarz.
Kultur & GesellschaftPolitikWirtschaft
WDR 5 Denk' ich an Europa Folgen
Ein besonderer Blick auf Europa: Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft erzählen im Gespräch, welche Sorgen, Hoffnungen und Visionen sie mit Europa verbinden.
Folgen von WDR 5 Denk' ich an Europa
51 Folgen
-
Folge vom 18.04.2026Jan Richarz: "Aachen mit dem Dom - ein Kern Europas"
-
Folge vom 11.04.2026Achim Steiner: "Europa hat Macht und Möglichkeiten""Europa ist zu sehr mit sich selbst beschäftigt", sagt der Diplomat Achim Steiner, der viele Jahre in leitender Funktion für die UN gearbeitet hat. Heute ist er Senior Fellow an der Universität Oxford und Vorsitzender der "Hamburg Sustainability Conference"; er beschäftigt sich mit systemischen Risiken und nachhaltiger Entwicklung. "Europa kann ein enormer Faktor für die Gestaltung der globalen Zukunft sein - wenn es sich so ausrichtet." Von Achim Steiner.
-
Folge vom 04.04.2026Claus Kreß: "Europa muss das Völkerrecht hochhalten""Ist die europäische Lage wirklich so desaströs, dass wir Alles mitmachen müssen? Das ist die entscheidende Frage", so Professor Claus Kreß, Experte für Völkerstrafrecht an der Universität zu Köln und Richter am Internationalen Gerichtshof, mit Blick auf die internationale Machtpolitik. "Europa ist derzeit nicht als Stimme des Völkerrechts wahrnehmbar." Von Claus Kreß.
-
Folge vom 28.03.2026Herfried Münkler: "Europa wehrt sich gegen Provinzialisierung""Es gab zu viel bräsige Sorglosigkeit in Europa, jetzt ist Gefahr in Verzug", sagt der Politologe Herfried Münkler mit Blick auf die neu entstehende Weltordnung. Es brauche eine Aufholjagd. "Die Europäer haben es selbst in der Hand, welche Rolle sie in Zukunft spielen werden." Das sei trotz allem auch ein Grund zu politischer Zuversicht. Von Herfried Münkler.