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Wer nichts weiß, muss alles essen Folgen
Neben Sex gibt es nichts Intimeres als Essen. Lebensmittel sind nichts Beiläufiges. Schließlich isst und trinkt jede und jeder von uns unglaubliche 1,5 Tonnen im Jahr. Von der Herstellung über Auswirkungen auf Klima und Nachhaltigkeit bis hin zu unserer eigenen Gesundheit: Was bewegt uns aktuell und in Zukunft, wenn es um die zweitschönste Sache im Leben geht? Hannes Royer und Maria Fanninger, das Gründungs-Duo von Land schafft Leben, unterhalten sich jede Woche mit spannenden Persönlichkeiten aus (Land-)Wirtschaft, Kulinarik, Wissenschaft, Politik und Bildung und geben einen noch nie dagewesenen Einblick hinter die Kulissen unseres Lebensmittelsystems. Denn: Wer nichts weiß, muss alles essen! Pssst! „Wer nichts weiß, muss alles essen“ ist Gewinner des Ö3 Podcast-Award 2023 und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Dafür sagen wir unserer großartigen Community und der Ö3-Jury herzlich danke. 2024 sind Maria Fanninger und Hannes Royer selbst Teil der Ö3-Jury und bestimmen mit, wer in der österreichischen Podcastszene den Ton angibt. Seid gespannt!
Folgen von Wer nichts weiß, muss alles essen
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Folge vom 16.09.2021#66 Bauer-Sein, Mensch-Sein | Birgit Bratengeyer mit Maria FanningerDie Umstände des Bauer-Seins sind nicht immer ganz einfach. Doch die Probleme sind nicht ausschließlich wirtschaftlicher Natur, sondern drehen sich oft auch um ganz menschliche Dinge, wie Birgit Bratengeyer im neuen Podcast mit Maria Fanninger erklärt. Als Leiterin des Bildungs- und Beratungsprojektes „Lebensqualität Bauernhof“ unterstützt sie Bäuerinnen und Bauern in besonderen Lebenssituationen. Das können komplizierte Hofübergaben sein, Probleme in der Partnerschaft oder Überlastung. Und so schön das generationenübergreifende Leben und Arbeiten am Hof auch sein mag - es birgt auch großes Konfliktpotential. Die gute Nachricht: Es gibt Menschen wie Birgit Bratengeyer, die bei der Lösung dieser Konflikte helfen können. Und das bäuerliche Sorgentelefon, wo man anonym um Hilfe ansuchen kann. Hör‘ rein in einen Podcast, der sich unseren Bäuerinnen und Bauern in ihrem Mensch-Sein widmet – mit all dessen Hürden und Herausforderungen. Danke an Pam Pam Ida für die Bereitstellung des Songs "Bis auf die Knochen" für unser Intro/Outro! Wenn dir unsere Arbeit gefällt, dann freuen wir uns über deinen Beitrag über https://www.paypal.me/landschafftleben Weitere Informationen unter: https://www.landschafftleben.at
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Folge vom 09.09.2021#65 Alles im grünen Bericht? – Thomas Resl mit Hannes RoyerZu viel oder zu wenig, richtig oder falsch verteilt: Über den Verdienst unserer Bäuerinnen und Bauern hat fast jeder eine Meinung. Die Wahrheit liegt wie so oft in der Mitte – beziehungsweise im sogenannten Grünen Bericht, in dem die heimische Agrarwirtschaft so detailliert aufgezeichnet ist wie kein anderer Sektor. Und weil es gar nicht so einfach ist, die Inhalte des über 300 Seiten starken Werkes einzuordnen, spricht Hannes Royer darüber im neuen Podcast mit Thomas Resl, der als Direktor der Bundesanstalt für Agrarwirtschaft und Bergbauernfragen hauptverantwortlich für die Datenerfassung des landwirtschaftlichen Sektors ist. „Die Bäuerinnen und Bauern wollen nicht von Förderungen leben, sondern vom Liter Milch, den sie produzieren.“ Selbst passionierter Bauer, weiß der studierte Betriebswirt auch aus der Praxis nur zu gut, wovon er spricht. Im Podcast erklärt er, wie das gelingen kann – und gibt einen wunderbar verständlichen Überblick über das finanzielle Gefüge der österreichischen Landwirtschaft, die in vielerlei Hinsicht besonders ist. Grüner Bericht 2021: https://gruenerbericht.at/cm4/jdownload/download/2-gr-bericht-terreich/2393-gb2021 Danke an Pam Pam Ida für die Bereitstellung des Songs "Bis auf die Knochen" für unser Intro/Outro! Wenn dir unsere Arbeit gefällt, dann freuen wir uns über deinen Beitrag über https://www.paypal.me/landschafftleben Weitere Informationen unter: https://www.landschafftleben.at
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Folge vom 02.09.2021#64 Label: Wunschkonzert – Birgit Beck mit Maria FanningerWenn der Tiroler Speck gar nicht aus Tirol kommt, der Kürbiskernaufstrich gerade einmal ein Prozent Kürbiskerne enthält und Snack-„Mogelpackungen“ halb mit Luft gefüllt sind: Dann ist für Birgit Beck vom Verein für Konsumenteninformation der Handlungsbedarf groß. „Man muss leider bei den Verpackungen und der Werbung misstrauisch sein.“ Dass die Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln stark ausbaufähig ist, sind sich Maria Fanninger und ihr Podcast-Gast einig. Konsumentinnen und Konsumenten bekommen mit Aufschriften wie „Abgefüllt in Österreich“ und rot-weiß-roten Mustern auf Verpackungen viel zu oft den falschen Anschein, die Produkte würden regionale Rohstoffe enthalten. Frei nach dem Motto „Was nicht oben steht, ist auch nicht drinnen" rät die Ernährungswissenschaftlerin, kritisch zu bleiben, genau hinzuschauen und im Idealfall nach frischen, unverarbeiteten Produkten zu greifen. Auch der Ernährungsaspekt darf für sie bei der Wahl der Lebensmittel nicht zu kurz kommen, denn dadurch lässt sich das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs reduzieren. Hör rein und erfahre auch du, worauf du beim nächsten Einkauf unbedingt achten willst! Danke an Pam Pam Ida für die Bereitstellung des Songs "Bis auf die Knochen" für unser Intro/Outro! Wenn dir unsere Arbeit gefällt, dann freuen wir uns über deinen Beitrag über https://www.paypal.me/landschafftleben Weitere Informationen unter: https://www.landschafftleben.at
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Folge vom 26.08.2021#63 Schwein im Zwie-Spalt | Thomas Reisecker mit Hannes RoyerDie Rufe nach einer Verbesserung der Haltungsbedingungen in der konventionellen Schweinemast werden immer lauter. Schweinebauer Thomas Reisecker kann das nachvollziehen – und ist auch bereit, etwas zu ändern. „Das muss aber zusammen mit Forschung und Gesellschaft passieren.“ Der gesellschaftlichen Kritik steht ein Pro-Kopf-Konsum von fast 40 Kilogramm Schweinefleisch pro Jahr und eine geringe Zahlungsbereitschaft gegenüber, wodurch diese Art der Schweinehaltung von den Konsumentinnen und Konsumenten weiterhin gefördert wird. Denn solange Schweinebauern wie Thomas pro Tier gerade einmal 20 Euro Deckungsbeitrag übrigbleiben – und hier sind die Arbeitsstunden noch nicht inkludiert –, sind die Möglichkeiten einer Produktionsumstellung begrenzt. In vielem sind sich Hannes Royer und sein Gesprächspartner in diesem durchaus emotionalen Podcast uneins, doch eines ist für beide klar: Die Schweinebranche muss umdenken, keine Frage – aber die Gesellschaft muss ihr auch die Chance dazu geben. Danke an Pam Pam Ida für die Bereitstellung des Songs "Bis auf die Knochen" für unser Intro/Outro! Wenn dir unsere Arbeit gefällt, dann freuen wir uns über deinen Beitrag über https://www.paypal.me/landschafftleben Weitere Informationen unter: https://www.landschafftleben.at