
Hörspiel
"Winterreise" - Ein Tag im Leben von Franz Schubert
Ein Tag aus dem Leben des Komponisten Franz Schubert im April 1828: Er arbeitet an der Abschrift seiner "Winterreise", nach Gedichten von Wilhelm Müller. In realer Begegnung mit einem Klavierstimmer und im fiktiven Dialog mit Müller analysiert Schubert seine Situation als Musiker.
Wien im April 1828: Franz Schubert hat vor wenigen Tagen sein erstes öffentliches Konzert gegeben. Zahlreiche seiner Sinfonien und Klaviersonaten liegen im Druck vor.
Nun soll er die Abschrift seines Liederzyklus‘ "Winterreise" nach Gedichten von Wilhelm Müller beenden. Der Verleger wartet schon.
Dabei scheint es Schubert an diesem Aprilvormittag interessanter, sich mit dem Klavierstimmer Hawelka zu unterhalten: über die Schwierigkeiten seiner Generation, einen Platz im Leben und im zeitgenössischen Kunstbetrieb zu finden, über Musik und seinen Bruder im Geiste, Wilhelm Müller.
Dessen "Winterreise" soll Schuberts letzte Notenabschrift vor seinem Tod im November 1828 werden.
"Winterreise" im Überblick
Winterreise
von Till Sailer
Produktion: 1978
| Sendezeit | Fr, 10.04.2015 | 19:00 - 20:00 Uhr |
| Sendung | radio3 "Das Berlin Hörspiel" |