Musikalisch wird Thomas Braschs Lyrik vertont.
Musikalisch wird Thomas Braschs Lyrik vertont. © Kris Peterson / freeimages.com

Hörspiel

Woanders nach Thomas Brasch

Unter dem Motto "Bleiben wo ich nie gewesen bin" wird Thomas Braschs Lyrik vertont. Masha Orella und weitere Künstlerinnen schaffen ein Programm, das Musik, Interviews, Gedichte, Materialskizzen und Proberaum-Mitschnitte miteinander kombiniert. Singend fragt Orella: "Wer sind wir eigentlich noch?"

Die Lyrik von Brasch wird von den Musikerinnen zu Songtexten gemacht. Sie folgen seinem Beispiel und setzen sich im musikalischen Zwiegespräch mit den existenziellen Fragen der Welt auseinander.

Durch die Verschmelzung der Interviews, Gedichten, Materialskizzen und Proberaum-Mitschnitten entsteht ein musikalisches Hörspiel, das die Einsamkeit als politischen Moment behandelt und dabei versucht, sich Vereinnahmungen zu entziehen.

Der Arbeitsprozess hinter dem Hörspiel kommt hier in den Vordergrund. Das Ungeheuerliche muss erst mal erdacht werden und man muss den Raum schaffen, welchen sich Thomas Brasch als "Bleiben wo ich nie gewesen bin" herbeisehnte.

"Woanders nach Thomas Brasch" im Überblick

Woanders nach Thomas Brasch

von Masha Qrella, Christina Runge, Diana Näcke

Mit Masha Orella

Produktion: 2020

Sendezeit Mi, 24.02.2021 | 22:03 - 23:00 Uhr
Sendung Deutschlandfunk Kultur "Hörspiel"
Radiosendung

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