Neben Wald, Sumpf und Wildtieren gibt es Kammermusik zu erleben.
Neben Wald, Sumpf und Wildtieren gibt es Kammermusik zu erleben. © Andreas Krappweis / freeimages.com

Klassik-Feature

Zum 50. Geburtstag des Kammermusikfestivals Kuhmo

Dieses Jahr hatte der künstlerische Leiter des Festivals das Motto "Illusion" vorgesehen, doch Corona machte da einen Strich durch die Rechnung. Stattdessen geht die Musikjournalistin Hildburg Heider auf die spannende Geschichte des Festivals ein, bei dem sie seit Jahren regelmäßig mitmacht.

Die Kleinstadt Kuhmo in der finnischen Region Kainuu ist nicht nur voller Sümpfe, Seen und Wälder. Neben Wildrentieren, Wölfen und Bären tummeln sich hier jedes Jahr auch die Kammermusikfans. Nachdem der Musikstudent Seppo Kimanen 1970 einen Brief an den Bürgermeister schrieb, entwickelte sich aus improvisierten Sommerkonzerten ein internationales Festival. Jeden Juli zwei Wochen lang kommen Musikfreund_innen aus aller Welt zum nördlichsten Kammermusikzentrum Europas.

Die außergewöhnlichen Spielorte werden erfüllt von einem spannungsreichen Programm. Neben prominenten Künstler_innen wie Natalia Gutman, Katja Kopatschinskaja, Olli Mustonen oder Gidon Kremer sind auch unbekannte Geheimtipps zu hören. Wenn das Konzert vorbei ist, kann man sich im Schein der Mittagssonne zur Sauna begeben oder im Künstlercafé tratschen.

"Zum 50. Geburtstag des Kammermusikfestivals Kuhmo" im Überblick

Zum 50. Geburtstag des Kammermusikfestivals Kuhmo

von Hildburg Heider

Sendezeit Di, 24.11.2020 | 22:05 - 22:50 Uhr
Sendung Deutschlandfunk "Musikszene"
Radiosendung

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