Eine Kuh ist lila-weiß und ein Stück Salami wächst auf dem Baum – vermutlich ist das etwas übertrieben, aber trotzdem wachsen viele Kinder heute ohne Bezug zur Landwirtschaft auf. Und damit auch ohne Bezug, wie und wo Nahrungsmittel angebaut und produziert werden. Bauernhof-Kindergärten sind eine Möglichkeit, auch den Kleinsten diesen Bezug wieder näherzubringen. Hanna Dangers kommt von einem Betrieb mit Ackerbau mit Rinderaufzucht in der Region Hannover. Sie ist gelernte Erzieherin, hat dann aber gemerkt, wie sehr ihr die Landwirtschaft fehlt und nochmal Agrarwissenschaften studiert - heute kombiniert die 30-Jährige beides. Sie leitet einen Bauernhof-Kindergarten auf dem landwirtschaftlichen Betrieb ihrer Eltern. Täglich betreuen sie und weitere Erzieherinnen 21 Kinder. Die Kids packen mit an, kümmern sich um die Hühner und schrubben Kartoffeln. Viele von ihnen können sogar die Treckermarken am Geräusch erkennen.Mit Landwirtin Maja Mogwitz und Verbraucher Kuhlage spricht Hanna darüber, warum es ihr so wichtig ist, Kindern viele Themen aus der Landwirtschaft in den ersten Jahren des Lebens nahezubringen.Majas Landwort: "Unterfußdüngung" bei 2:16 min.Im Podcast "63 Hektar" sprechen Verbraucher Kuhlage und Landwirtin Maja Mogwitz miteinander statt übereinander und bequatschen verschiedenste Themen rund um die Landwirtschaft. Denn es gibt häufig Missverständnisse, Vorurteile und auch verhärtete Fronten zwischen Verbrauchern und Landwirten. Außerdem schauen sie hinter die Kulissen.Habt Ihr Themenvorschläge? Dann schreibt uns an 63hektar@ndr.de.Die Folgen im Überblick: https://1.ard.de/63hektar21 Unser Podcast-Tipp: "Eltern ohne Filter"https://1.ard.de/eof_28?q2=63hFilmtipp:Schaut rein in das TV-Geschichtsformat "Job fürs Leben". Da treffen junge Berufstätige auf langjährige Berufserfahrene und sprechen darüber, was ihren Job ausmacht. In der zweiten Folge treffen die jungen Landwirte Elise Köhler und Florian Stolze aus der Region Hannover auf die erfahrenen Landwirte Ottfried Thieleking und Hartmut Giermann. Ottfried hat seinen Acker in den 1960-er Jahren noch mit Pferden bestellt, Hartmut war ein Agrarpilot in der DDR und hat Felder mit Pestiziden besprüht. In "Job fürs Leben" kommen die vier gemeinsam an einen Tisch und sprechen zum Beispiel darüber, wie es war, als Elise nach dem Tod ihres Vaters den Familienhof übernommen hat. https://www.ardmediathek.de/video/job-fuers-leben/landwirtschaft/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjM3NjUzM19nYW56ZVNlbmR1bmc
Wirtschaft
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NDR Moderator und Stadtkind Andreas Kuhlage und Landwirtin Maja Mogwitz plaudern über das Leben auf einem Traditionshof und diskutieren auf Augenhöhe verschiedenste landwirtschaftliche Themen. Denn es gibt häufig Missverständnisse, Vorurteile und verhärtete Fronten zwischen Verbrauchern und Landwirten. Ob nun Massentierhaltung, Gentechnik oder Agrarsubventionen. Ein Podcast für alle zwischen Wochenmarkt bis Scheunentor - denn niemand kann ohne Landwirtschaft.
Folgen von 63 Hektar - der Landwirtschafts-Podcast von NDR Niedersachsen
81 Folgen
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Folge vom 06.05.2026Der Bauernhof-Kindergarten: Landwirtschaft von klein an
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Folge vom 22.04.2026Schweinemast: So sieht es wirklich im Stall aus #74Schweine sind ähnlich klug wie manche Primaten, lösen Probleme teilweise eigenständiger als Hunde und erkennen sich selbst im Spiegel.In Deutschland werden mehr als 20 Millionen Schweine gehalten, dabei ist die Schweinemast der wichtigste Betriebszweig. Die meisten Mastschweine werden auf Spaltenböden gehalten, auf Stroh oder gar auf der Wiese stehen nur die wenigsten Tiere. Doch die Haltungsformen sind nicht unumstritten: Die Schweine können ihren natürlichen Verhaltensweisen nicht nachgehen.Gast Jörn Ehlers hält 2.000 Mastschweine, davon 450 auf Stroh, die übrigen auch auf Spaltenboden nach den Richtlinien der Initiative Tierwohl. Mit Landwirtin Maja und Verbraucher Kuhlage spricht er über Massentierhaltung, Tierwohl und die Rolle der Verbraucherinnen und Verbraucher.Weitere Infos zum Thema:https://www.ble.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2024/240404_Fleischbilanz.htmlhttps://www.bmel-statistik.de/landwirtschaft/tierhaltung/schweinehaltunghttps://www.tierhaltungskennzeichnung.de/anwender/haltungsformen/https://www.uni-goettingen.de/de/document/download/d018623f89fbe21a9882b1602f6df569.pdf/ASG_MKayserASpiller.pdfhttps://www.initiative-tierwohl.de/tierhalter/schweinemaester/https://www.landwirtschaft.de/tier-und-pflanze/tier/nutztiere-allgemein/warum-spaltenboeden-in-deutschen-staellen-so-verbreitet-sindhttps://www.landwirtschaft.de/tier-und-pflanze/tier/nutztiere-allgemein/eine-tiergerechtere-haltung-kostet-geld-doch-wer-soll-das-bezahlenSchaut rein in den Film: "1Mio. Euro für ein besseres Schweineleben" von der WDR Lokalzeit LandSchafft: Schweinemäster Bernd Mersmann aus Ascheberg baut gerade einen modernen Tierwohl-Stall nach Haltungsform 4. So einen Stall gibt es in NRW nur selten. Die Schweine bekommen dort später viel Platz, frische Luft und ganz viel Stroh. Der Bau kostet rund eine Million Euro. Wie der neue Stall entsteht, worauf Bernd beim Bau achten muss und wie die Schweine ihren ersten Tag im neuen Zuhause erleben, seht ihr jetzt in einer neuen Folge WDR Lokalzeit LandSchafft! https://www.youtube.com/watch?v=9-6drU_2w08Majas Landwort: "Abschleppen" bei 2 min.Im Podcast "63 Hektar" sprechen Stadtkind Kuhlage und Landwirtin Maja Mogwitz miteinander statt übereinander und bequatschen verschiedenste Themen rund um die Landwirtschaft. Denn es gibt häufig Missverständnisse, Vorurteile und auch verhärtete Fronten zwischen Verbrauchern und Landwirten. Habt Ihr Themenvorschläge? Dann schreibt uns an 63hektar@ndr.de.Die Folgen im Überblick: https://1.ard.de/63hektar21 Unser Podcast-Tipp: "Schicksal – der SR 1 Podcast über das Leben“. https://www.ardsounds.de/sendung/schicksal-der-sr-1-podcast-ueber-das-leben/urn:ard:show:dc54d19fb19eeec1/
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Folge vom 08.04.2026Wo ist denn der Chef? Wenn Frauen einen landwirtschaftlichen Betrieb leiten #73Die Vereinten Nationen haben 2026 zum "Internationalen Jahr der Frauen in der Landwirtschaft" erklärt. Doch völlige Gleichberechtigung herrscht auch auf den Höfen in Deutschland immer noch nicht. Nur 11 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe werden von Frauen geleitet. Deutschland liegt damit weit unter dem EU-Durchschnitt von 32 Prozent. Woran liegt das, was fehlt auf dem Weg zur Gleichberechtigung und wie lebt es sich dann als Chefin eines Betriebs? Darüber sprechen Maja und Kuhlage mit Theresa Harke aus Eschede im Landkreis Celle. Sie ist 29 Jahre alt und Betriebsleiterin eines Ackerbaubetriebs.Weitere Infos zum Thema:Frauen führen selten - trotz Qualifikationhttps://www.lwk-niedersachsen.de/bezst-osnabrueck/news/67769_Frauen_fuehren_selten_trotz_QualifikationMehr zu dem Thema könnt ihr auch im YouTube-Kanal der WDR Lokalzeit Land.Schafft sehen:Landwirtin und Ingenieurin Anne Korte führt seit einigen Jahren einen Geflügelhof in Petershagen, Ostwestfalen. Es ist der Familienbetrieb, den sie von ihrer Mutter übernommen hat. Mit ihren zwei Kindern, die sie als Solomutter großzieht, lebt und arbeitet die Familie auf dem Hof, auf dem auch rund 10.000 Puten aufwachsen.https://www.youtube.com/watch?v=fpZhzhAA1iYOder ihr schaut mal rein zu Jonas und: "Die Trecker-Retter" in der ARD Mediathek:https://1.ard.de/trecker-retter?s=podMajas Landwort "Feld bestellen" bei 2:30 minIm Podcast "63 Hektar" sprechen Stadtkind Kuhlage und Landwirtin Maja Mogwitz miteinander statt übereinander und bequatschen verschiedenste Themen rund um die Landwirtschaft. Denn es gibt häufig Missverständnisse, Vorurteile und auch verhärtete Fronten zwischen Verbrauchern und Landwirten. Habt Ihr Themenvorschläge? Dann schreibt uns an 63hektar@ndr.de. Die Folgen im Überblick:https://1.ard.de/63hektar21 Unser Podcast-Tipp: "Lost Sheros - Frauen, die in den Geschichtsbüchern fehlen"https://1.ard.de/lost-sheroes
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Folge vom 25.03.2026Regionale Produkte im Supermarkt: Das steckt dahinter #72In fast jedem Supermarkt werden mittlerweile regionale Produkte angepriesen. Sie stehen für Qualität, kurze Transportwege, für die Wertschätzung und Unterstützung heimischer Betriebe. Doch der Begriff "regional" ist nicht geschützt. Maja und Kuhlage schauen sich an, wie die verschiedenen Einzelhandels-Ketten den Begriff nutzen und was Verbraucherschützer raten. Außerdem sprechen sie mit Landwirtin Alwine Hemme, die die Milch ihres Betriebs auch an regionale Märkte liefert.Weitere Infos zum Thema:"Regionale" Lebensmittel: So tricksen Händler und Herstellerhttps://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Regionale-Lebensmittel-So-tricksen-Haendler-und-Hersteller,regional152.htmlDas Regionalfenster zeigt an, wo ein Produkt herkommt:https://www.regionalfenster.de/Hofladenrouten:https://www.hannover.de/Kultur-Freizeit/Naherholung/Raus-in-die-Natur/Radfahren/Die-HofladenroutenFilmtipp passend zur Osterzeit:Und dann möchten wir euch den Film "Ostern steht vor der Tür – aber reichen die Eier?" von der WDR Lokalzeit LansSchafft ans Herz legen. https://youtu.be/jagcb4pWmDwMajas Landwort "Gunststandort" bei 2:06 minIm Podcast "63 Hektar" sprechen Stadtkind Kuhlage und Landwirtin Maja Mogwitz miteinander statt übereinander und bequatschen verschiedenste Themen rund um die Landwirtschaft. Denn es gibt häufig Missverständnisse, Vorurteile und auch verhärtete Fronten zwischen Verbrauchern und Landwirten. Habt Ihr Themenvorschläge? Dann schreibt uns an 63hektar@ndr.de. Die Folgen im Überblick:https://1.ard.de/63hektar21 Unser Podcast-Tipp: Alexandre Dumas: Die schwarze Tulpehttps://1.ard.de/kult