
PolitikRatgeberLeben & Liebe
Ahnenforschung - Was hat Opa eigentlich im Krieg gemacht?
Viele kommen nicht dazu, ihre Großeltern direkt zu fragen, was im Krieg geschehen ist - andere bekommen keine befriedigende oder gar keine Antwort. Dennoch lässt es vielen Nachkommen keine Ruhe. Ahnenforschung kann für Gewissheit sorgen. Marktplatz berät den Hörer zur Reise in die Vergangenheit.
Vor siebzig Jahren endete der Zweite Weltkrieg - bei vielen Jüngeren wird deshalb die Geschichte der eigenen Familie zum Thema.
Wenn Zeitzeugen nicht mehr leben, bleiben oft nur persönliche Fotos, Dokumente und überlieferte Erzählungen, um sich den Ereignissen vor über sieben Jahrzehnten zu nähern. Aber auch zahlreiche Archive bieten die Möglichkeit nachzuforschen. Die Recherche etwa beim Bundesarchiv, bei der "Deutschen Dienststelle für die Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallenen der ehemaligen Deutschen Wehrmacht" oder in Vermissten- und Gefallenenlisten ist auch für Privatpersonen möglich und fördert nicht selten Neues über die eigene Familiengeschichte zu Tage.
Wo war der eigene Groß- oder Urgroßvater als Soldat im Krieg eingesetzt? Welche Archive geben Auskunft über Großmutters Arbeitsdienstzeit oder ihre Tätigkeit im Militärlazarett? Wie lassen sich frühere Wohnadressen, Dienstorte oder auch die Lage von Soldatengräbern finden? Und welche Chancen gibt es darüber hinaus, auch den Werdegang von Vorfahren im Ersten Weltkrieg zu erforschen und zu dokumentieren?
Moderator Armin Himmelrath beantwortet gemeinsam mit Experten Fragen rund um die Ahnenforschung zur NS-Zeit und zum Ersten Weltkrieg.
Ahnenforschung im Überblick
| Sendezeit | Do, 07.05.2015 | 10:08 - 11:30 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk "Journal am Vormittag - Marktplatz" |