Er ist 34, er ist Muslim, und er ist radikal links. Völlig überraschend ist Zohran Mamdani im vergangenen November zum Bürgermeister von New York gewählt worden.Was ist sein Erfolgsgeheimnis? Darüber spricht Claudia Sarre, ehemalige US-Korrespondentin, mit Martin Ganslmeier aus dem ARD-Studio New York. Mamdani habe das, was den Demokraten nach dem Wahlsieg von Trump fehlte, erklärt Martin: "Optimismus, Angriffslust und Charisma", und er sei "ein meisterhafter Kommunikator", der sich wie kaum ein anderer Demokrat die sozialen Medien zunutze mache. Seine politischen Ziele kämen vor allem bei den jungen New Yorkern gut an: zum Beispiel bezahlbarer Wohnraum, kostenlose Kitas, staatliche Supermärkte - finanziert durch höhere Steuern für Reiche und Unternehmen. Mamdani wolle, dass auch normale New Yorker sich das Leben in der sündhaft teuren Mega-Metropole noch leisten können.Und Zohran Mamdani hat Erfolg! Seine Zustimmungswerte seien mit knapp 60 Prozent sehr gut, erzählt Martin. Nachdem nun auch noch in Michigan ein radikal linker, israel-kritischer Demokrat die Vorwahlen gewonnen habe, zeichne sich nun fast schon ein Trend ab bei den Demokraten – resümieren Claudia und Martin. Der New York-Korrespondent fragt sich, ob dies vielleicht gerade der Moment ist, in dem die Demokratische Partei zu einer linkspopulistisch-radikaleren Partei wird. "Weil die Menschen sagen: der ewige Mittelkurs, das ewige Suchen nach Kompromissen, das hat uns gar nicht weitergebracht. Das hat nur dazu geführt, dass Trump wiedergewählt wurde".Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns an podcast@ndr.de!Amtsantritt Mamdani - eine neue Ära für New York?https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/mamdani-new-york-amtsantritt-100.htmlAlle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.htmlHier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren:https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/Podcast-Tipp: 0630 - der News Podcasthttps://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:6ee1f347f4e3de26/
Politik
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Was passiert da gerade im Weißen Haus – und was hat das mit uns in Deutschland zu tun? Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni und die deutsch-amerikanische Journalistin Jiffer Bourguignon haben Familie auf beiden Seiten des Atlantiks. Sie reden jede Woche Klartext über die US-Politik und die Regierung von Donald Trump und über ein Land, das sich gerade selbst oft nicht versteht. „Amerika, wir müssen reden!" – jede Woche neu, jetzt abonnieren, um keine Folge zu verpassen!
Folgen von Amerika, wir müssen reden!
90 Folgen
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Folge vom 10.08.2026Erfolgreich und radikal - Mamdanis linke Politik
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Folge vom 03.08.2026Route 66 – was vom amerikanischen Traum noch übrig istTouristisches Highlight, Kulturgut und Sehnsuchtsort: Die legendäre Route 66 wird in diesem Jahr 100 Jahre alt. Die Straße von Chicago nach Los Angeles führt durch acht Bundesstaaten. Einst war sie der Inbegriff von Freiheit und Abenteuer. Und ein Symbol für die Hoffnung auf ein besseres Leben, den Aufbruch nach Westen, den amerikanischen Traum.Die ehemalige US-Korrespondentin Claudia Sarre versucht im Gespräch mit Samuel Jackisch und Torben Börgers aus dem ARD-Studio Washington herauszufinden, was im Trump-Amerika noch von diesem amerikanischen Traum übrig ist.Die beiden ARD-Korrespondenten erzählen von ihren Begegnungen auf der Route 66, der sogenannten "Mutter aller Straßen". Torben sagt, auf der Fahrt bekomme man vor allem ein Gefühl für das amerikanische Durchhaltevermögen, den "American Spirit", für das Gefühl des Nie-Aufgebens und des "sich-am-eigenen-Schopfe-aus-dem-Sumpf-Ziehens, wenn es mal nicht so läuft". Die Route 66 sei "America on a Single Road", meint Samuel, das habe er auf seiner Reise sehr oft gehört. Einerseits die tolle Natur, die aufgeschlossenen, gastfreundlichen Menschen und andererseits der Niedergang, die Frustration, die Enttäuschung und häufig auch eine gewisse Melancholie und Sehnsucht nach der guten alten Zeit. Sein Resümee: auf diesem Highway bekommst du alles zu sehen: das Gute, das Schöne, das Problematische - eben das echte Amerika.Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns an podcast@ndr.de!Podcast-Tipp: Wild Wild Web - Inside Palantirhttps://1.ard.de/wildwildweb_palantir?cp=AWMRAlle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.htmlHier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren:https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/
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Folge vom 27.07.2026Bye-bye Kalifornien!Kalifornien gehört zu den Sehnsuchtsorten eines jeden US-Korrespondenten. Nils Dampz hat vier Jahre als ARD-Korrespondent in San Francisco gearbeitet und kehrt nun wieder nach Deutschland zurück. Claudia Sarre, NDR Info Redakteurin und ehemalige US-Korrespondentin in Washington und New York, spricht mit Nils über seine Zeit in den USA: über die Welt der Tech-Giganten im Silicon Valley, das Hollywood-Business in LA und natürlich die politischen Entwicklungen in den USA.Seitdem Donald Trump im Amt ist, hat sich auch im Silicon Valley vieles verändert, erzählt Nils. „Die Tech-Bosse haben verstanden, dass es von Vorteil ist, wenn man sich nicht mit Trump anlegt, sondern ihn hofiert, um möglichst ungestört Geschäfte machen zu können.“ Claudia und Nils sprechen auch über die derzeitige Stimmung in den USA. Nils erzählt, dass die Kalifornier nach der Trump-Wahl in eine Schockstarre gefallen sind: „Es herrscht eine große Ohnmacht“. Viele Menschen hofften, dass spätestens 2028 das Pendel wieder in die andere Richtung schwinge, so Nils. Ob Gavin Newsom, der kalifornische Gouverneur, bei den nächsten Präsidentschaftswahlen Chancen hätte, gewählt zu werden, will Claudia von Nils wissen. „Es kann sein, dass Newsom manchen zu ‚woke‘ ist. Und er kommt ein bisschen überheblich rüber mit seinem Sunny-Boy-Lächeln“, resümiert Nils.So schwer ihm der Abschied aus den USA auch fällt, Nils Dampz freut sich zuhause - in Baden-Baden – vor allem auf drei Dinge: Familie, Brezeln und Maultaschen.Ihr habt Fragen? Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns an podcast@ndr.de!Für die ARD aus Los Angeles / San Francisco:https://www.tagesschau.de/korrespondenten/nils-dampz-103.htmlAlle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!" https://www.ndr.de/podcast4932.htmlHier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren:https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/Podcast-Tipp: Zwischen Hamburg und Haiti:https://www.ardsounds.de/sendung/zwischen-hamburg-und-haiti/urn:ard:show:9d4c11d743094a7e/
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Folge vom 20.07.2026Wohin führt der KI-Boom?Die KI-Revolution ist in vollem Gange - und keiner weiß, wohin sie führen wird. Über dieses "größte Experiment in der Menschheitsgeschichte" diskutieren Ingo Zamperoni und seine Frau Jiffer Bourguignon mit dem KI-Podcaster Fritz Espenlaub. Sein sechsteiliger Podcast "Die OpenAI Story" erzählt die Entstehungsgeschichte von KI, künstlicher Intelligenz: Alles beginnt in einem kleinen Forschungslabor im Silicon Valley, das sich rasend schnell in ein milliardenschweres Tech-Imperium entwickelt. Unter OpenAI Gründer Sam Altman entsteht eine Technologie, von der niemand weiß, ob der Mensch sie auf Dauer kontrollieren kann.Jiffer und Ingo diskutieren mit Fritz nicht nur Chancen und Risiken der KI, sondern auch ihre Auswirkungen auf Wirtschaft, Politik, Umwelt und Gesellschaft. Über allem schwebe die "Urangst des Menschen, dass er etwas erschafft und dann die Kontrolle darüber verliert", sagt Ingo - ähnlich wie bei Goethes Zauberlehrling: "Die ich rief, die Geister, werd' ich nun nicht los." Fritz Espenlaub merkt an, dass man schon jetzt die Kontrolle verloren habe. "Wir entwickeln aus Versehen eine Maschine, die nicht nur ein bisschen besser ist als wir, sondern die unglaublich viel besser ist als wir." Im Silicon Valley nenne man das "God in the box", Gott in einer Kiste. Jiffer und Ingo fragen sich, was das für die Zukunft ihrer Kinder bedeutet.Der KI-Podcaster bleibt trotz allem optimistisch: Immer schon sei von neuen Technologien Gefahr ausgegangen, die Lebensbedingungen der Menschen hätten sich dennoch stetig verbessert.Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns an podcast@ndr.de!Podcast-Tipp: Die OpenAI Storyhttps://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:8862c28ddc06b3b7/Podcast-Tipp: Organisiertes Verbrechen - Recherchen im Verborgenenhttps://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:cf4582eaf823db0a/Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.htmlHier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren:https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/