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Arm, aber glücklich? - Die neue Kultur der Genügsamkeit
Es ist das Gegenteil des amerikanischen Traums: nicht danach zu streben, sich vom Tellerwäscher zum Millionär zu arbeiten, sondern einfach zum glücklichen Tellerwäscher. Das Glück in der Armut - das etwas andere Streben nach Glück - das gibt es wirklich. Aber funktioniert es als Gesellschaftsmodell?
Kann man arm sein und dennoch gut leben? In Zeiten anhaltender Wirtschaftskrisen und Arbeitslosigkeit, wo der Abstand zwischen Reichen und Armen immer größer wird, steigt auch die Angst vor Verarmung und sozialem Abstieg.
Während Politiker auf Wirtschaftswachstum setzen, plädieren immer mehr Intellektuelle und politische Aktivisten für ein Lebensmodell, das sich von der Illusion des steten Wachstums verabschiedet und statt Konsum Selbstversorgung und gegenseitige Hilfe fördert. Aber sind die Menschen bereit, auf ihren gewohnten Lebensstil zu verzichten und bescheidener zu leben?
"Die neue Kultur der Genügsamkeit" im Überblick
Die neue Kultur der Genügsamkeit
von Elisabetta Gaddoni
| Sendezeit | Mo, 18.11.2013 | 19:04 - 19:30 Uhr |
| Sendung | radio3 "Kulturtermin - Wissenschaft" |