Stasi-Agenten der DDR brachten Assads Leuten die Folter bei
Stasi-Agenten der DDR brachten Assads Leuten die Folter bei © miguel ugalde / freeimages.com

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Assads Folterknechte – Wie die Nazis den syrischen Geheimdienst aufbauten

Assads Geheimdienstler heißen "die Deutschen", weil Nazis und Stasi-Agenten halfen, Folter- und Überwachungsapparat aufzubauen. Deutschland kämpft heute gegen Verbrechen in Syriens Foltergefängnissen und verurteilte Anwar R. wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu lebenslanger Haft.

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In Syrien tragen Assads Geheimdienstler bis heute den Spitznamen "die Deutschen". In der Nachkriegszeit waren es Nazis wie der SS-Mann Alois Brunner und später auch Stasi-Agenten der DDR, die dem syrischen Regime beim Aufbau ihres Folter- und Überwachungssystem zu helfen.

Heutzutage ist Deutschland ein wichtiger Akteur bei der Aufklärung der Verbrechen in den Foltergefängnissen des Assad-Regimes. Das Oberlandesgericht Koblenz verurteilte im Jahr 2022 den syrischen Geheimdienstler Anwar R. wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu lebenslanger Haft - dies war international der erste Prozess zu Staatsfolter in Syrien.

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Assads Folterknechte – Wie die Nazis den syrischen Geheimdienst aufbauten

von Bartholomäus Laffert

Sendezeit Do, 12.10.2023 | 08:30 - 09:00 Uhr
Sendung SWR Kultur "Wissen"
Radiosendung