
Feature
Auf den Spuren des Vaters der Völkermord-Konvention
Raphael Lemkin kämpfte sein Leben lang für Gerechtigkeit gegen staatliche Gewalt und schuf die Völkermord-Konvention, die vor 75 Jahren von den Vereinten Nationen akzeptiert wurden. Trotzdem ist sie noch immer instabil und bedarf Schutz.
Raphael Lemkin kämpfte sein Leben lang für Gerechtigkeit und setzte sich dabei vehement für die Opfer staatlicher Gewalt ein. Sein Lebenswerk, die Völkermord-Konvention, wurde vor 75 Jahren von den Vereinten Nationen angenommen. Doch trotzdem ist sie noch immer fragil und bedarf weiterer Unterstützung.
An diesem Tag steht insbesondere ein polnischer Jurist im Mittelpunkt des internationalen Interesses, der seit seiner Jugend dem Vernichtungswahn entgegentritt. Raphael Lemkins Name wird mit seinem Lebenswerk in Verbindung gebracht, ein sogenanntes Epitaph für seine Eltern, die in Auschwitz ermordet wurden. Er wurde als "Einstein des Völkerrechts" umjubelt, jedoch geriet er nach seinem Tod im Jahr 1959 weitgehend in Vergessenheit.
Zum Autor
Beate Ziegs wurde 1952 in Iserlohn geboren und hat Erfahrung als Fachredakteurin im Bereich "Energie und Umwelt" sowie als leitende Stadtplanerin im Sanierungsgebiet Berlin-Kreuzberg. Als Autorin und Regisseurin konzentriert sie sich hauptsächlich auf den Hörfunk. Kürzlich hat sie für Deutschlandfunk Kultur gearbeitet und Beiträge wie "Aufbruch aus dem Verborgenen. Einblicke in die Literaturen von Sinti und Roma" (2020) sowie "Die Macht der Bilde. Biafra, der Bürgerkrieg und die westliche Welt" (2020) verfasst.
"Auf den Spuren des Vaters der Völkermord-Konvention" im Überblick
Auf den Spuren des Vaters der Völkermord-Konvention
von Beate Ziegs
Mit Friedhelm Ptok, Marina Behnke, Lieselotte Rau, Ingeborg Medschinski, Klaus Herm, Dieter Mann, Wolfgang Michael
Produktion: 1998, 2023
| Sendezeit | Sa, 09.12.2023 | 18:04 - 19:00 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk Kultur "Feature" |