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Betrogene Kämpfer - Afrikanische Soldaten in Europas Kriegen
In Kriegen, die für sie fremd sind, ziehen sie in den Kampf. Die Beteiligung afrikanischer Soldaten in europäischen Streitkräften blickt auf eine lange Tradition zurück. Hunderttausende sogenannter "Tirailleurs", teils freiwillig, teils zwangsverpflichtet, kämpften als Infanteristen während beider Weltkriege auf Europas Schlachtfeldern, besonders in der französischen Armee. Trotz der unerbittlichen Härte, mit der die Wehrmacht gegen diese Kolonialsoldaten vorging, erfuhren sie nach Kriegsende kaum Anerkennung und ihre Erlebnisse blieben größtenteils unbekannt.
Heutzutage zieht Russland zahlreiche Soldaten für den Angriff auf die Ukraine an, einschließlich Rekruten aus Ländern wie Kenia, Kamerun oder Südafrika. Diese Männer werden mit Versprechungen von Wohlstand, Karrieremöglichkeiten und einem russischem Pass gelockt. Doch ähnlich wie in vergangenen Konfrontationen entspricht die Realität nicht den Versprechen.
"Betrogene Kämpfer - Afrikanische Soldaten in Europas Kriegen" im Überblick
Betrogene Kämpfer - Afrikanische Soldaten in Europas Kriegen
von Cornelius Wüllenkemper
| Sendezeit | Mo, 14.09.2026 | 19:30 - 20:00 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk Kultur "Zeitfragen Feature - Politik und Soziales" |