***Ferdinand Muggenthaler*** berichtet über die politische und wirtschaftliche Situation in Venezuela 100 Tage nach der Entführung von Nicolás Maduro. Seit ihrer Militärintervention kontrollieren die USA die Rohstoffexporte des erdölreichen lateinamerikanischen Staates, trotzdem handele es sich nicht um einen »Kolonialismus des 21. Jahrhunderts«.
***Pia Stendera*** fordert nicht nur rechtliche und politische Konsequenzen aus den jüngsten Missbrauchs-Skandalen, sondern eine gesellschaftliche Diskussion über Rollenbilder. Statt auf prominente Fälle zu starren, sollten sich Männer und Frauen mit misogynen Strukturen im Alltag auseinandersetzen.
***Vanessa Barisch*** setzt sich mit der ab Juni geltenden Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems auseinander, das die Ideen der Genfer Flüchtlingskonvention aushöhle. Sie kritisiert insbesondere die geplanten Asylrechts-Verschärfungen in Deutschland.
Politik
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102 Folgen
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Folge vom 27.04.2026Venezuela ohne Maduro, Männer gegen Missbrauch, Flüchtlinge ohne Schutz
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Folge vom 30.03.2026Weltgeist auf Papier | Sonderfolge zum Erbe von Jürgen HabermasThema dieser Sonderfolge ist das Leben und Wirken des jüngst verstorbenen Sozialphilosophen und Blätter-Mitherausgebers ***Jürgen Habermas***, eine der wichtigsten intellektuellen Stimmen der Nachkriegszeit. Blätter-Redakteur ***Albrecht von Lucke*** spricht mit dem Soziologie-Professor und Habermas-Freund ***Hauke Brunkhorst*** über die weitreichenden Debatten, die der streitlustige Sozialphilosoph in der Bundesrepublik angestoßen hat, und was von seinem lebenslangen Ringen um die Konsequenzen aus dem Nationalsozialismus bleibt.
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Folge vom 27.02.2026Superwahljahr in Deutschland, Melonis zwei Gesichter, Renaissance der Atomkraft***Albrecht von Lucke*** analysiert, warum das Superwahljahr 2026 die Parteienlandschaft in Deutschland grundlegend verändern wird. Das politikverdrossene Bürgertum müsse sich entscheiden, ob es die AfD stärker machen oder Verantwortung für den Erhalt der Demokratie übernehmen will. ***Maike Albath*** rät, die italienische Regierungschefin Giorgia Meloni nicht zu unterschätzen. Die Postfaschistin gibt zwar die charmante Powerfrau, aber sie plant langfristig einen autoritären Umbau der italienischen Republik. 15 Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima und 40 Jahre nach Tschernobyl erklärt ***Jochen Ahlswede***, warum der weltweite Hype um Mini-Atomkraftwerke illusionär und gefährlich ist. Er warnt davor, dass Staaten ihre Sicherheitsstandards für neue Nuklearprojekte lockern, um den Interessen der Wirtschaft entgegenzukommen.
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Folge vom 30.01.2026Frieden für die Ukraine?, Massaker in Iran, Venezuela unter TrumpDer Ukrainekrieg geht ins fünfte Jahr und noch immer ist kein Frieden in Sicht. Woran das liegt und was die europäischen Staaten tun können, erläutert ***Steffen Vogel***. Die Proteste in Iran scheinen nach der massiven Gewalt des Regimes vorerst verstummt. Doch hat die Islamische Republik ihren Rückhalt in der Bevölkerung weitgehend verloren, analysiert ***Gilda Sahebi***. Mit dem Militärschlag gegen Venezuela und der Entführung von Nicolás Maduro haben die USA ihren Dominanzanspruch in der westlichen Hemisphäre untermauert. Was das für Venezuela und die Region bedeutet, erklärt ***Ferdinand Muggenthaler***.