Korruption, Geldwäsche, Steuerhinterziehung, Geheimdienste aber auch Mord. Es hört sich an wie ein Hollywood-Film ist aber alles so passiert und zwar in Griechenland. Verena Schälter unsere Korrespondentin vor Ort, hat unter anderem mit einem Journalisten gesprochen, der vom Geheimdienst überwacht wurde. Das ist nur ein Beispiel dafür wie die Pressefreiheit in Griechenland systematisch eingeschränkt wird. Auch der Mord an dem Journalisten Giorgos Karaivaz ist immer noch nicht aufgeklärt.
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Medien entscheiden mit, wie wir die Welt sehen. Deshalb drehen wir es um und sehen uns Medien und deren Rahmenbedingungen genauer an. Jede Woche nehmen wir uns in BR24 Medien ein Thema intensiv vor: Welche Herausforderungen gibt es bei der Pressefreiheit - auch in Deutschland? Wie steht es um das Vertrauen in Medien? Ist Künstliche Intelligenz ein Risiko oder die ersehnte Lösung? Welche Ideen, Veränderungen und Fehlentwicklungen gibt es in der Medienbranche? Natürlich berichten wir dabei auch kritisch über uns selbst: Über das öffentlich-rechtliche System und den Rundfunkbeitrag.
Folgen von BR24 Medien
150 Folgen
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Folge vom 02.09.2022Drohungen, Abhöraktionen und ein Mord: Pressefreiheit in Griechenland in Gefahr
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Folge vom 26.08.2022rbb-Skandal: Wie die Rundfunkaufsicht besser organisiert werden könnteDer Skandal um den rbb und die inzwischen fristlos gekündigte Intendantin Patricia Schlesinger sowie den zurückgetretenen Verwaltungsratsvorsitzenden Wolf-Dieter Wolf haben eines gezeigt: Die Rundfunkaufsicht beim rbb hat eindeutig versagt. Der Verwaltungsrat hat weder die Intendantin, wie es seine Aufgabe ist, noch seinen Vorsitzenden kontrolliert. Auch der Rundfunkrat hat nicht richtig gearbeitet - auch dessen Vorsitzende ist inzwischen zurückgetreten. Wie sieht das bei anderen Rundfunkanstalten aus? Wir haben uns die Aufsichtsgremien beim BR genauer angeschaut und mit Verantwortlichen gesprochen.
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Folge vom 20.08.2022BR-Intendantin Wildermuth zur rbb-Affäre: "Besorgt mich sehr"Nach der Abberufung der rbb-Intendantin Patricia Schlesinger äußert sich die Intendantin des Bayerischen Rundfunks, Katja Wildermuth, im BR24-Medienmagazin erstmals öffentlich zu den erhobenen Vorwürfen. "Das Vertrauen, das wir genießen, wird überschattet durch neue Enthüllungen, durch individuelle Verfehlungen - das besorgt mich sehr, macht mich auch ein Stück weit fassungslos und wütend", so Wildermuth. Mit Blick auf den BR betont die Intendantin, dass schon weit vor den Enthüllungen um die rbb-Spitze einige Prozesse "nachgeschärft" worden seien, darunter das Vier-Augen-Prinzip bei externen Verträgen und die Compliance-Regeln. Beim rbb hatte ein Bonussystem für Führungskräfte für viel Kritik gesorgt, etwa beim Erreichen von Sparzielen. Dies gebe es beim BR nicht, betont sie. Wildermuth äußert sich auch zur Kritik am Vertrag der BR-Technikdirektorin Birgit Spanner-Ulmer und erläutert, welche Umbauten es in ihrem Büro nach ihrem Amtsantritt im Jahr 2021 gegeben hat.
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Folge vom 12.08.2022Die Affäre um den rbb und die FolgenLuxus, Protz, Vetternwirtschaft und dubiose Beraterverträge - am Ende waren die Vorwürfe gegen rbb-Intendantin Patricia Schlesinger so groß, dass sie zurücktreten musste, als ARD-Vorsitzende und als Chefin des Rundfunks Berlin-Brandenburg. Zweite Hauptperson in dieser Affäre ist der bisherige Vorsitzende des rbb-Verwaltungsrates, Wolf-Dieter Wolf. Er war gleichzeitig Aufsichtsratschef der einflussreichen Messe Berlin. Von beiden Posten ist er nach einigem Zögern inzwischen zurückgetreten. Wolf und der Verwaltungsrat sollen eigentlich die Geschäftsführung der Intendantin kontrollieren - doch es gibt geschäftliche Verflechtungen zwischen Schlesinger und Wolf, so dass die Generalstaatsanwaltschaft Berlin inzwischen wegen des Verdachts auf Untreue und Vorteilsnahme ermittelt. Nicht nur der rbb, sondern der öffentlich-rechtliche Rundfunk generell stehen inzwischen in der Kritik.