Der Klimawandel ist eines der drängendsten Probleme unserer Zeit. Fast alle Medien berichten darüber, aber die meisten nicht als Querschnittsthema in allen Ressorts, sondern als ein Thema unter vielen.
Die Frage ist daher: ist Journalismus zu wenig nachhaltig?
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Medien entscheiden mit, wie wir die Welt sehen. Deshalb drehen wir es um und sehen uns Medien und deren Rahmenbedingungen genauer an. Jede Woche nehmen wir uns in BR24 Medien ein Thema intensiv vor: Welche Herausforderungen gibt es bei der Pressefreiheit - auch in Deutschland? Wie steht es um das Vertrauen in Medien? Ist Künstliche Intelligenz ein Risiko oder die ersehnte Lösung? Welche Ideen, Veränderungen und Fehlentwicklungen gibt es in der Medienbranche? Natürlich berichten wir dabei auch kritisch über uns selbst: Über das öffentlich-rechtliche System und den Rundfunkbeitrag.
Folgen von BR24 Medien
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Folge vom 22.04.2022(K)ein Thema unter vielen: Ist Journalismus zu wenig nachhaltig?
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Folge vom 15.04.2022Investigativer Journalismus: Zukunft oder Zeitvertreib?Exklusive Inhalte, investigative Recherchen - das ist ein Medientrend, ob bei Zeitungen, Radiosendern oder in Fernsehfilmen. Das ist oft spektakulär, so wie die Panama-Papers, bringt Aufmerksamkeit - aber es kostet auch viel Zeit und Geld. Lohnt sich das? Brauchen wir sogar mehr investigative Geschichten, gerade auch im Lokalen, um das Überleben von Regionalzeitungen zu sichern? Wo liegen die Probleme, wie stark gehen Anwälte gegen solche Recherchen vor? Wie kommt der journalistische Nachwuchs in diese Themengebiete hinein, und haben es Frauen da schwerer als Männer? Viele Fragen an Daniel Drepper, der mit Correctiv vor Jahren das erste Recherchenetzwerk in Deutschland mitgegründet hat, Isabell Beer, junge, erfolgreiche Investigativjournalistin, und Jonathan Sachse, der bei Correctiv Projekte im Lokaljournalismus befördert.
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Folge vom 08.04.2022Medien-Engagement: Infos von und für ukrainische GeflüchteteDeutsche Medien wollen in ukrainischer Sprache der russischen Propaganda etwas entgegensetzen. Von ARD bis RTL, von Radio Cosmo bis zu regionalen Zeitungen: Immer mehr Sender und Publikationen bieten Information, aber auch Unterhaltung speziell für Kriegsflüchtlinge an. Das Greifswalder Startup Katapult geht noch einen Schritt weiter: Es hat Räume geschaffen, auf Gehälter verzichtet und Spenden-Abos gesammelt, um aus der Ukraine und aus Russland geflüchteten JournalistInnen Arbeitsmöglichkeiten zu bieten. Außerdem sprechen wir mit einem erfahrenen Kriegsreporter darüber, was traumatische Bilder mit dem Publikum, aber auch mit den Fotografen und Videojournalistinnen machen.
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Folge vom 01.04.2022Leichen bei TikTok, Bomben in den Nachrichten: Medienethik und KriegDer Krieg Russlands gegen die Ukraine beherrscht die Medien und Social Media: Aber wie lange noch? Wann wird er zur Normalität? Was sollen, was müssen Redaktionen zeigen? Und wo bleibt die Verantwortung der Social-Media-NutzerInnen? Fragen, auf die die Medienethik versucht, Antworten zu geben. Wir sprechen darüber mit Prof. Jessica Heesen. Und lassen uns von Simon Hurtz die veränderte Rolle von TikTok in der Ukraine und in Russland erklären. Außerdem schauen wir auf die Wahlen in Ungarn, wo die Medien gleichgeschaltet sind und die Opposition nicht vorkommt.