Am 1. Juli 1997 wurde die britische Kolonie Hongkong an die Volksrepublik China übergeben. 50 Jahre sollte das Prinzip "Ein Land, zwei Systeme" gelten. Doch die chinesische Staats- und Parteiführung hat sich nicht an internationale Verträge gehalten. Die Regierung in Peking hat Hongkong in den vergangenen Jahren systematisch umgebaut, auf Linie der Kommunistischen Partei gebracht, die Zivilgesellschaft abgewickelt.
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48°8' Nord - das ist der Breitengrad, auf dem München liegt. Für den Podcast "Breitengrad" gilt: kein Ort zu weit, kein Thema zu abgelegen, keine Reise zu beschwerlich. Von Tromsö bis Sydney, von Novosibirsk bis Bogota - die Korrespondenten des Bayerischen Rundfunks berichten aus der ganzen Welt. In halbstündigen Auslandsreportagen über fremde Kulturen und Länder - anregend, authentisch, anders.
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Folge vom 24.06.202225 Jahre nach der Übergabe: Wie Chinas Führung Hongkong umbaut
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Folge vom 14.06.2022Zwischen "Tugend" und "Laster" - Wie die Taliban Afghanistan verändernNeun Monate nach der Machtübernahme durch die Taliban hat sich Afghanistan verändert. Trotz aller Beteuerungen der Radikal-Islamisten wird die Freiheit der Menschen von Woche zu Woche weiter beschnitten. Das bekommen vor allem die Frauen zu spüren - die durch die jüngst eingeführte Burkapflicht oder das Gebot, nur noch mit einem männlichen "Vormund" zu reisen. Afghanistan wandelt sich - hin zu einem totalitären Gottesstaat.
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Folge vom 09.06.2022UNEP wird 50 - Der Planet als Notfallpatient50 Jahre nach seiner Gründung sieht sich das UN-Umweltprogramm - kurz UNEP - mit Sitz in Nairobi vor großen Herausforderungen. Der Klimawandel ist Hauptthema der vergangenen Jahre. UNEP setzt sich gegen Plastikmüll und Luftverschmutzung ein. Gleichzeitig wirbt das Programm dafür, die Artenvielfalt zu erhalten. Keine einfache Aufgabe, Die jetzige UNEP-Exekutivdirektorin Inger Andersen jedenfalls bezeichnet im Jubiläumsjahr den Planeten als Notfallpatient.
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Folge vom 02.06.2022Auf den Spuren von Federico García Lorca in AndalusienFederico García Lorca gilt als der bedeutendste spanische Lyriker und Theaterautor des 20. Jahrhunderts: einerseits weit gereist, etwa in die USA, nach Kuba, und nach Südamerika - andererseits tief verwurzelt in seiner andalusischen Heimat. Ein Lyriker voller Widersprüche: politisch links und so offen schwul, gleichzeitig der Chronist einer archaischen, ländlichen Gesellschaft voller Zwänge. Eine literarische Reise auf den Spuren von Federico García Lorca in Andalusien.