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Crack - Eine Droge überschwemmt Deutschland
Wer der Verlockung von Crack erliegt, stellt diese Substanz bald über grundlegende Bedürfnisse wie Nahrungsaufnahme, Schlaf und persönliche Hygiene. Zahlreiche Nutzer kämpfen zusätzlich mit Wohnungslosigkeit und psychischen Erkrankungen.
Deutsche Ermittler beschlagnahmen jährlich rekordverdächtige Mengen des Crack-Ausgangsstoffes Kokain: 2024 waren es 24 Tonnen, im Jahr zuvor 43 Tonnen. Seit 2012 hat sich die Menge des sichergestellten Kokains in einem Jahrzehnt um das 18-Fache erhöht. Über den genauen Trend beim Crack-Konsum verfügt das Bundeskriminalamt über weniger präzise Zahlen. Grund dafür ist, dass Abhängige ihre Droge eigenständig aus Kokain, das fast überall leicht erhältlich ist, herstellen.
Das Bild von der Crack-Krise wird durch die Berichte von Fachleuten aus der Drogenhilfe und entsetzten Menschen in betroffenen Vierteln gezeichnet. In Städten wie Frankfurt am Main, Hamburg und Hannover ist Crack schon länger ein Problem, doch mittlerweile dringt es auch in Metropolen wie Berlin, Bremen und die großen Städte Nordrhein-Westfalens vor. Die Sendung erkundet die Lage unter Menschen mit Abhängigkeitserfahrung, Medizinerinnen und Sozialarbeiterinnen.
"Crack - Eine Droge überschwemmt Deutschland" im Überblick
Crack - Eine Droge überschwemmt Deutschland
von Frank Drescher
| Sendezeit | Mo, 16.02.2026 | 19:30 - 20:00 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk Kultur "Zeitfragen Feature - Politik und Soziales" |