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Cracksucht - Die schwierige Suche nach einem Ausweg
Personen, die Crack konsumieren, fallen häufig schon nach dem ersten Inhalieren in eine intensive Sucht, die schwer zu überwinden ist. Seit die Substanz in den letzten Jahren auch in Deutschland massiv verbreitet ist, wird die wachsende Notsituation der Nutzer in urbanen Regionen zu einem immer bedrückenderen Problem. Bislang gibt es keine Alternative, die als Ersatzdroge dienen könnte.
Daher sind soziale Einrichtungen für Drogenhilfe gezwungen, ihren Fokus hauptsächlich auf die Reduktion der negativen Auswirkungen zu legen, insbesondere durch einfach zugängliche soziale Betreuung. Süchtige, die entschlossen sind, ihrem Drogenproblem zu entkommen und umfangreichere psychiatrische Unterstützung in Anspruch zu nehmen, stehen oft vielfältigen Herausforderungen gegenüber. Häufig leben sie auf der Straße und haben keinen Zugang zu einer Krankenversicherung.
Selbst wenn es jemand in die Entzugsbehandlung einer psychiatrischen Akutstation schafft, ist die Erfahrung oft, dass die Abhängigkeit vom Crack eine mächtige Kraft bleibt – was bei medizinischem Personal und Pflegekräften zu großen Frustrationen führt. Die Sendung "Zeitfragen" führt Gespräche mit direkt Betroffenen sowie Fachleuten. Welche möglichen Lösungen gibt es, um aus dieser misslichen Lage herauszukommen?
"Cracksucht - Die schwierige Suche nach einem Ausweg" im Überblick
Cracksucht - Die schwierige Suche nach einem Ausweg
von Frank Drescher
| Sendezeit | Di, 16.06.2026 | 19:30 - 20:00 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk Kultur "Zeitfragen Feature - Wirtschaft und Umwelt" |