21.07.1933: Winifred Williams, die Tochter eines britischen Journalisten, hatte 1915 Richard Wagners einzigen Sohn Siegfried geheiratet. Die Schwiegertochter Wagners kannte Adolf Hitler seit 1919 und war seine treue Anhängerin. In der NS-Zeit beherrschte der Führerkult die Bayreuther Festspiele - Bayreuth taumelte im nationalen Stolz. Überall wehten Hakenkreuzfahnen, die Menge raste vor Begeisterung ...
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Das Kalenderblatt: Erstaunliches und Skurriles für jeden Tag – so informativ wie ein Lexikon, so bunt wie das Leben. Wie pflanzt man Spaghetti an? Und warum war Einstein auf dem Oktoberfest?
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Folge vom 21.07.2008Die ersten Bayreuther Festspiele unter dem NS-Regime
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Folge vom 18.07.2008Makebas letztes Konzert in München18.07.2003: Die Sängerin Miriam Makeba, die wegen ihres Kampfes gegen die Apartheid 30 Jahre im Exil leben musste, kehrte auf Nelson Mandelas Bitte hin im Jahr 1990 in ihre Heimat Südafrika zurück. Ihre Tourneen führten sie allerdings weiter um die Welt, bis sie 2006 ihren Abschied von der Bühne nahm. Ihr letztes Konzert in München gab sie im Jahr 2003, am 18. Juli. Dass sie am Ende Nelson Mandela zum Geburtstag gratulierte, versteht sich von selbst ...
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Folge vom 17.07.2008Erste binationale Raumbegegnung17.07.1975: Nachdem 1969 der erste Mensch auf dem Mond landete, trafen bereits 1975 erstmals amerikanische und russische Astronauten im Weltall zusammen: als die Raumkapseln Apollo und Sojus aneinander gekoppelt wurden. Die beiden amerikanischen Astronauten ruderten aus ihrem Raumschiff schwerelos hinüber in die sowjetische Kapsel und schütteln den russischen Kollegen die Hand. Man tauschte artig Geschenke aus und ein paar Dokumente ...
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Folge vom 16.07.2008Emil Krebs wird Übersetzer an der deutschen Botschaft in Peking16.07.1901: Der Dolmetscher Emil Krebs lernte dank seiner speziellen Sprachbegabung 63 Sprachen. Im diplomatischen Dienst war das nützlich: In Peking vor dem Ersten Weltkrieg war er der einzige Ausländer, der Mandschurisch sprach. Die Chinesen schätzten ihn sehr, den Mann, der sich in ihrer Sprache so gut auskannte und die Schriftzeichen in den Akten so sorgfältig hinpinselte, dass selbst die Chinesen staunten ...