"Der Spieler" von Fjodor M. Dostojewski als Hörspiel bei SWR2
"Der Spieler" von Fjodor M. Dostojewski als Hörspiel bei SWR2 © Elke Hannmann / PIXELIO

LiteraturLesung

Der Spieler | Teil 10 von 17

Teil 10/17 | Die andere, an die Polina ihren Geliebten Aleksej verliert, ist die Spielsucht. Dostojewksis autobiographischer Roman "Der Spieler" erzählt in 17 Teilen von persönlichen Intrigen und Beziehungsgewirren, die alle im Schatten einer Spielsucht stehen.

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Der Moment, in dem die Kugel, einmal vom Croupier in die Cuvette geworfen, in die Gegenrichtung kreist und dann – endlich – in eines der Zahlenkästchen fällt. Darum geht es Aleksej, nicht ums Gewinnen, nicht um Verlieren. Als er das merkt, ist es für ihn und seine Liebe bereits zu spät.

Die reiche Tante eines hoch verschuldeten russischen Generals verkörpert die einzige Chance, seine Schulden bei seinen Gläubigern zu begleichen. Doch statt eines Telegramms mit einer Todesnachricht steht die resolute Dame bald selbst inmitten des Kreises der Wartenden, mit der klaren Ansage, dass an ihr nichts zu erben sei.

Dies bedeutet einen herben Rückschlag für den General, da dieser sich durch das Geld nicht nur Schuldenfreiheit, sondern auch eine Hochzeit mit Mademoiselle Blanche erhofft hatte. Der Hauslehrer des Generals, der Ich-Erzähler Aleksej Iwanowitsch, beobachtet die Intrigen des Gläubigers, der Franzose de Grieux, während er mit jenem um die Zuneigung Polinas buhlt, die Stieftochter des Generals.    

Der Roman erschien 1866, im selben Jahr wie Verbrechen und Strafe, diktiert in 26 Tagen. Er trägt starke autobiographische Züge. Naheliegend, da Dostojekwski selbst persönliche Erfahrungen mit der Spielsucht gesammelt hatte. Auch lassen Settings wie die „Roulettenburg“ an reale Orte denken, in denen sich der Autor aufhielt, in diesem Falle bspw. liegt die Verbindung zu Wiesbaden nahe, wo Dostojewksi selbt zum ersten Mal Roulette spielte.  

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