Adoptierte Kinder aus Chile suchen nach ihren leiblichen Eltern
Adoptierte Kinder aus Chile suchen nach ihren leiblichen Eltern © JMG / PIXELIO

PolitikFeature

Die entwurzelten Kinder - Adoptionen aus Chile

"Die entwurzelten Kinder – Adoptionen aus Chile" handelt von den Fragen, die adoptierte Kinder auf der Suche nach ihrer eigenen Identität haben. Viele Adoptionen in den 70er und 80er-Jahren gingen nicht mit rechten Dingen zu.

20.000 Kinder wurden in den 70ern und 80ern aus Chile nach Europa gebracht und adoptiert. Dass ihre Familie in Europa nicht ihre leibliche Familie sind, war klar, da sie sich äußerlich mitunter stark voneinander unterschieden. Viele der Adoptionen waren allerdings nicht rechtens und die Betroffenen erfuhren dies erst, als sie wissen wollten, wo ihre Wurzeln liegen.

Viele Betroffene haben noch immer Fragen, die nicht geklärt sind, wie bei Ruth Corinna, die aus Hessen kommt. Erfolglos versucht sie auf ihren Adoptionspapieren die Unterschrift ihrer leiblichen Mutter zu finden.

Alejandro, der aus den Niederlanden kommt, und Camila, die aus der Schweiz stammt, konnten bereits feststellen, dass sie kurze Zeit nach ihrer Geburt ihren Müttern weggenommen wurden und man sie daraufhin nach Europa gebracht hat.

"Die entwurzelten Kinder - Adoptionen aus Chile" im Überblick

Die entwurzelten Kinder - Adoptionen aus Chile

Sendezeit Mo, 31.01.2022 | 19:30 - 20:00 Uhr
Sendung Deutschlandfunk Kultur "Zeitfragen Feature - Politik und Soziales"
Radiosendung

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