
FeatureKultur & GesellschaftPolitikReisenLeben & Liebe
Die Fassaden von Minsk - Erkundungen in Weißrusslands Metropole
Der Zweite Weltkrieg hinterließ Minsk als Feld der Zerstörung. Nach der Rückeroberung begann der Wiederaufbau: Breite Straßen, weite Parks und neue Gebäude zieren das Bild der Innenstadt. In der weißrussischen Metropole leben viele Künstler - doch sie fürchten das Lukaschenko-Regime.
Minsk, rund 600 Kilometer westlich von Moskau gelegen, galt zu Sowjetzeiten als triumphales Tor zum großen kommunistischen Projekt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die zerstörte Stadt großzügig neu aufgebaut: mit breiten Straßen, Parks und repräsentativen Gebäuden.
"Ich wurde in der Sonnenstadt der Träume geboren", sagt der Künstler, Autor und Architekt Artur Klinau. Hier habe man an die sozialistische Gesellschaft des Glücks geglaubt, geblieben aber sei nur die Stadt, heute die Hauptstadt Weißrusslands.
Klinau, Jahrgang 1965, hat sein ganzes Leben in Minsk verbracht. Er kennt die grandiosen und die gespenstischen Seiten dieser Metropole.
Hinter ihren Fassaden leben Menschen wie er: fantasievoll, intellektuell - und immer gefährdet, wenn sie die absurden Konstruktionen des Lukaschenko-Regimes unterlaufen.
"Minsk - Erkundungen in Weißrusslands Metropole" im Überblick
Minsk - Erkundungen in Weißrusslands Metropole
von Gisela Erbslöh
Produktion: 2013
| Sendezeit | Fr, 08.08.2014 | 08:30 - 09:00 Uhr |
| Sendung | SWR Kultur "Wissen" |