Ein Hörer schrieb uns: Kann man Wasser VERBRAUCHEN? Laut Schulwissen geht das nicht. Stichwort Wasserkreislauf. Und weil es gerade wieder mal so richtig heiß und trocken ist, wollten wir das Thema machen. Also los zum Hydrologen Prof. Ralf Merz vom Umweltforschungszentrum in Halle. Und Merz war eine Goldgrube. Das fing schon damit an, dass er erklärt hat, dass man selbstverständlich Wasser verbrauchen kann. Nämlich wenn es in der Elektrolyse industriell in Wasserstoff und Sauerstoff getrennt wird oder auch in Pflanzen bei der Photosynthese. Aber ganz grundsätzlich: Wenn man das Wasser auf der Erde vor einer Milliarde Jahren gewogen hätte und das Wasser heute, dann würde die Waage das Gleiche anzeigen. Aber wo ist das Wasser hin, wenn wir es im Sommer brauchen? Merz erzählt: Unsere Vorfahren und wir haben bis jetzt alles dafür getan, dass es schnell ab-, schnell wegfließt. Es hat ja schließlich immer genug geregnet. Jetzt verdunstet mehr Wasser, weil's auf der Welt wärmer wird. Die Antwort auf die Frage, wo es ist, ist: Es ist unterwegs. Ins Ahrtal, nach Spanien oder Bangladesch. Und auf die Frage: Und nun? Sagt Merz: Klimaschutz, Rückbau und weniger Netflix gucken. Na, neugierig geworden?Protagonisten:Prof. Dr. Ralf Merz, Hydrologe am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?:Umweltbundesamt: "Trockenheit in Deutschland – Fragen und Antworten"Goethe-Universität Frankfurt: "Der Klimawandel und das Grundwasser"Studie von NABU und BCG: "Wege zur Wassersicherheit"Redaktion, Produktion und Host: Karsten Möbius / Abnehmender Redakteur: Matthias VorndranFragen, Wünsche, Kritik und Feedback?Gerne her damit an: grossefragen@mdr.deUnterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!
Bildung
Die Großen Fragen in 10 Minuten Folgen
Was, wenn die größten Fragen der Menschheit in nur 10 Minuten zu außergewöhnlichen Antworten führen? Persönlich, überraschend, tiefgründig. Ein Podcast, der zum Weiterdenken einlädt.
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134 Folgen
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Folge vom 12.08.2026Wo ist unser Wasser hin?
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Folge vom 05.08.2026Sind wir wirklich aus Sternenstaub?Host Karsten Möbius hat früher ratlos vor dem Periodensystem der Elemente gestanden. Ratlos und voller unguter Gefühle. Chemie war nicht so sein Ding. Mit dem Blick in die Geschichte des Universums und darauf, wie alles um uns herum entstanden sein muss, hat sich das komplett verändert. Plötzlich erkennt er in dieser scheinbar sinnfreien Anordnung der Elemente eine Art Biografie des Universums und eine Entstehungsgeschichte der Elemente. Davon handelt der Podcast: von der Entstehung von allem um uns herum und damit auch von den Stoffen, aus denen wir gemacht sind. Denn wir sind alle wirklich aus Sternenstaub.Protagonisten:Prof. Martin Ammon, Professor mit Lehrstuhl für Raumzeit und Materie, Physikalisch Astronomisches Institut der Friedrich-Schiller-Universität JenaProf. Bruno Leibundgut, TU München, Institute Of Natural ScienceIhr wollt tiefer ins Thema eintauchen?:Welt der Physik: Entstehung der ElementeDLR: Sind wir aus "Sternenstaub" gemacht?Ralphs Universum: Geheimnis Supernova – Aus was bestehen wir eigentlich? BR24: Kosmische Spuren: Warum wir alle aus Sternenstaub bestehenUnser Podcast-Tipp aus der ARD Sounds App:Interpretationssache – Der MusikpodcastRedaktion und Host: Karsten Möbius / Produktion: Ewelina BadowskaFragen, Wünsche, Kritik und Feedback?Gerne her damit an: grossefragen@mdr.deUnterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!
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Folge vom 29.07.2026Warum lieben wir Urlaub so sehr?Wann hat der Mensch eigentlich beschlossen, dass er Urlaub braucht, dass er verreisen will und dass er sich für ein paar Wochen im Jahr einfach mal eine Auszeit gönnt? Ist Ötzi auch schon in den Urlaub gewandert? Cäsar oder König Arthur? Wann ging das alles los, wer war der erste urlaubsreife Mensch auf dieser Erde? In dieser Folge gehen wir auf Spurensuche und fragen uns, wann und warum das Verreisen angefangen hat. Waren es immer nur Flucht, Vertreibung oder Eroberung, die uns angetrieben haben, unsere Höhle zu verlassen? Oder war es auch die Neugier, die Wanderlust auf den nächsten grünen Hügel, der Wunsch nach Tapetenwechsel und Erholung am Meer? Und letztlich steht die Erkenntnis: Urlaub, das ist eigentlich gar nicht die Ausnahmesituation. Urlaub, das ist der Urzustand.Protagonisten:Prof. Dr. Harald Meller – Prähistorischer Archäologe, Landesarchäologe von Sachsen-Anhalt und Direktor des Landesmuseums für Vorgeschichte in HalleIhr wollt tiefer ins Thema eintauchen?:MDR WISSEN: "Mitteldeutschlands klügste Köpfe – Harald Meller"MDR WISSEN: "Faszinierende Funde und Geheimnisse der Himmelsscheibe von Nebra"Spektrum der Wissenschaft: "Erholung: Urlaub wirkt doch!" GEO: "Forschung: Reisen macht nicht nur glücklich, sondern auch schlau"Unser Podcast-Tipp aus der ARD Sounds App:Was Mitteldeutschland so alles an Überraschungen zu bieten hat, erfahrt ihr im Podcast "Weltgeschichte vor der Haustür"Redaktion und Host: Maike zum Hoff / Abnehmender Redakteur: Karsten Möbius / Produktion: Thomas JähnFragen, Wünsche, Kritik und Feedback?Gerne her damit an: grossefragen@mdr.deUnterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!
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Folge vom 22.07.2026Macht Erfolg dumm?Host Karsten Möbius macht sich so seine Gedanken über die Welt, den Westen, Europa, den Standort Deutschland, über unsere tollen Konzerne und über unseren Wohlstand. Und während er sich darüber Gedanken gemacht hat, kam ihm die Frage in den Sinn: Macht Erfolg dumm? Nicht wirklich dumm. Denn der IQ nimmt mit dem Erfolg ja nicht ab. Aber Erfolg hat etwas Verführerisches, etwas Einschläferndes. Erfolg schmeichelt, macht selbstverliebt. Und das ist nicht gut, wenn sich die Welt verändert. Möglicherweise verpennt man den Moment, Entscheidungen zu treffen, oder ignoriert, was um einen herum passiert. Karsten Möbius versucht, die Frage "Macht Erfolg dumm?" mit zwei Organisationspsychologen zu klären. Und hat dabei gelernt, was das Regenmacher-Phänomen ist.Protagonisten:Prof. Dr. Hannes Zacher, Arbeits- und Organisationspsychologe an der Universität Leipzig Prof. Dr. Stefan Kühl, Arbeits- und Organisationspsychologe an der Universität BielefeldIhr wollt tiefer ins Thema eintauchen?:Systemisches Institut Hamburg: Das Regenmacher-Phänomen und lernende OrganisationBest of HR: Die Lüge vom Karrierefaktor Intelligenz: Erfolg aus Dummheit?Motivation durch Erfolg: Das BelohnungssystemUnser Podcast-Tipp aus der ARD Sounds App:"Berlin Code – mit Linda Zervakis" Redaktion und Host: Karsten Möbius / Abnehmende Redakteurin: Peggy Grunwald / Produktion: Thomas JähnFragen, Wünsche, Kritik und Feedback?Gerne her damit an: grossefragen@mdr.deUnterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!