Träumerisch, samtig, verführerisch - und zielsicher: So kann man den Gesang von Gabrielle Cavassa beschreiben. Mit ersten Tracks auf dem Album "Where are we" von Joshua Redman hat sie die Szene verzaubert. Nun ist ihr eigenes Debüt erschienen: "Diavola".
Weltmusik gemischt
Die hr2-Hörbar Folgen
Musik grenzenlos und global - Chanson, Folk, Jazz, Singer/Songwriter, Klassik oder Filmmusik – hier ist alles möglich
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Folge vom 20.07.2026Gabrielle Cavassa: Debüt mit hypnotischer Jazzstimme & und mehr Musik grenzenlos
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Folge vom 18.07.2026Starke Filmfrauen mit Kiberlain und Portman & mehr Musik grenzenlosEs ist nicht immer wirklich beglückend, wenn Schauspielerinnen oder Schauspieler zum Mikrofon greifen. Bei der Französin Sandrine Kiberlain war es 2005 ein echter Glücksfall. Und auch wenn das Album augenzwinkernd "Manquait plus que ça" hieß, also "Das hat gerade noch gefehlt", war es genau das Gegenteil, darauf haben wir geradezu gewartet. Im doch immer noch in großen Teilen von Männern dominierten Filmmusik-Geschäft ist sie wohl die bekannteste Frau: Rachel Portman. 1997 bekam sie als erste Komponistin überhaupt einen Oscar für die beste Filmmusik zu "Emma", sehr beliebt ist aber natürlich auch "Chocolat" aus dem Jahr 2000. Außerdem besingt uns Gilberto Gil den unaufhaltsamen Erfolg des Samba, Mariam Hanika findet es schwierig, Abschied zu nehmen und zu vergessen, Jonas Alaska berichtet vom einem Unglück auf hoher See, und Stings "Englishman in New York" ist auch im Blechbläserarrangement äußerst unterhaltsam. Das und vieles mehr in der heutigen Hörbar…
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Folge vom 17.07.2026Mit Putumayo einmal rund durch Afrika & mehr Musik grenzenlos"African Sojourn" - so heißt ein neuer Sampler des New Yorker Labels Putumayo, wie immer hübsch aufgemacht und mit reichlich Informationen versehen, eine Reise, die sich über alle vier Ecken des Kontinents erstreckt. Vom Tuareg-Blues aus Niger im Norden, über Musik aus dem äthiopischen Hochland im Osten, von Afro-Folk aus Guinea-Bissau und dem Senegal im Westen, bis hin zu typisch südafrikanischen Klängen. Und die Inseln Madagaskar und La Réunion sind auch vertreten. Mal mit dezidiert afrikanischem Instrumentarium wie Mbira, Balafon oder Kora, mal aber auch mit Gitarren und Percussion im eher international anmutenden Singer/Songwriter-Stil. Außerdem ist Nat "King" Cole mit einem Gershwin-Klassiker vertreten, wir hören ein Gebet der finnischen Sängerin und Geigerin Päivi Hirvonen, es gibt eine Flussfahrt mit dem Mazedonischen Radio-Sinfonieorchester, und Oratnitza zeigen, wie bulgarische Folklore heute klingen kann.
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Folge vom 16.07.2026Americana aus Bremen mit J Schlueter & mehr Musik grenzenlosJörn Schlüter ist vor allem bekannt als Sänger der Indie-Pop Band "Someday Jabob", jetzt hat er sein erstes Soloalbum vorgelegt. Hervorgegangen aus einer persönlichen Krise, aber schreiben diese Krisen nicht die schönsten Songs? Folk, Pop und Country mit Pedal-Steel-Guitar - also die bekannten Americana-Ingredienzien - kommen hier zusammen, gelegentlich wird’s auch mal etwas rockiger. Eingespielt im legendären Bremer Studio-Nord, für den klanglichen Feinschliff sorgte Wilco-Produzent Tom Schick. Für die Fans der leicht melancholischen Singer/Songwriter-Kunst wärmstens zu empfehlen. Außerdem trinkt Maria del Mar Bonet ein Fläschchen Wein auf den guten, alten Hippokrates, Sven Helbig beschäftigt sich mit dem Unendlichen, Daniel Melingo besingt uns den herumziehenden Vagabunden, mit dem er sich so gut identifizieren konnte, und Oumou Sangaré macht sich Gedanken über das Gute und die Dankbarkeit. Das und vieles mehr in der heutigen Hörbar…