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Die Vor- und Nachteile von Naturfasern
Mikrofasern sind atmungsaktiv, schnell trocknend und angenehm auf der Haut. Das hat sie bei den Verbrauchern beliebt gemacht. Kleidung aus anderen Chemiefasern ist oft besonders preisgünstig und deshalb attraktiv. Demgegenüber haben Naturfasern wie Baumwolle und Seide einen schweren Stand. Ihr Absatz ist in den vergangenen Jahren zurück gegangen.
Das hat besonders einige Entwicklungs-länder getroffen, in denen diese Produkte hergestellt werden. Hilfe leistet jetzt die UNO. Sie hat 2009 zum Jahr der Naturfasern erklärt und will so z.B. den Anbau von Bambus und Hanf unterstützen. Modedesigner setzen verstärkt auf elegante Öko-Kleidung ohne künstliche Farbstoffe. Aber Naturfasern sind nicht "von Natur aus" ökologisch und ethisch unbedenklich. Beim Baumwoll- Anbau werden riesige Mengen Pestizide eingesetzt. Und beim "Veredeln" der Naturfasern kommen viele – mitunter schädliche – Chemikalien zum Einsatz.
"Strümpfe aus Bambus und Hosen aus Hanf?" im Überblick
Strümpfe aus Bambus und Hosen aus Hanf?
von Peggy Fuhrmann
| Sendezeit | Mi, 10.06.2009 | 08:30 - 09:00 Uhr |
| Sendung | SWR Kultur "Wissen" |
