
Feature
Die Zusage: Afghanische Geflüchtete nach der Migrationswende
Im Jahr 2021 versprach die deutsche Regierung besonders gefährdeten Afghaninnen und Afghanen die Möglichkeit zur Einreise. Doch vier Jahre später befinden sich über 2000 von ihnen noch immer in Pakistan und bangen um ihr Leben. Warum ist das so?
Der Künstler Mohammad Haqparast wurde in Afghanistan von den Taliban in Gewahrsam genommen, weil er Lieder über Demokratie sang. Sein eigenes Land ist für ihn nicht mehr sicher. Die damalige Regierung in Deutschland gewährte ihm sowie vielen anderen suchenden Menschen im Rahmen des Bundesaufnahmeprogramms Schutz durch ein humanitäres Visum. Trotz der langwierigen und komplexen Sicherheitsüberprüfungen, denen die Geflüchteten unterzogen wurden, sind etliche weiterhin in Pakistan gefangen. Wie ist es möglich, dass ein solches Versprechen offenbar seinen Wert verliert?
Zum Autor
Simon Brückner, ein Absolvent der Kulturwissenschaften, Soziologie und Europäischen Ethnologie, ist sowohl als Dokumentarfilmer als auch als Sachbuchautor tätig. Seine Werke wurden international präsentiert und erhielten zahlreiche Auszeichnungen. Michael Mai studierte Jura und arbeitete als unabhängiger Anwalt. Während seines Referendariats an der Akademie der Künste in Berlin setzte er sich für gefährdete Künstler und gesellschaftliche Akteure ein.
"Die Zusage: Afghanische Geflüchtete nach der Migrationswende" im Überblick
Die Zusage: Afghanische Geflüchtete nach der Migrationswende
von Simon Brückner, Michael Mai
Produktion: 2026
| Sendezeit | Di, 21.04.2026 | 19:15 - 20:00 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk "Das Feature" |