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Dollarzeichen im Auge - Über die Ökonomisierung der Gesellschaft
Es zeigt uns schnellen Wohlstand, Ruhm und gleichzeitig verlachend jene, die weniger Geld haben: das Fernsehen. Mit dem richtigen Halbwissen zur rechten Zeit regnet es Glitzer-Konfetti bei "Wer wird Millionär". Gesegnet seist du, wenn du singen kannst - doch verleumdet seist du, wenn nicht.
Das Fernsehen verspricht mit seinen Castingshows den Mythos vom schnellen Aufstieg zum Superstar, der keine Geldsorgen mehr hat.
Das Fernsehen suggeriert in den inflationären Quizsendungen, Wissen habe mit enzyklopädischem Wissen zu tun, das in der Wissensgesellschaft ungeahnte Wettbewerbsvorteile verschafft.
Und in anderen Formaten des Privatfernsehens darf man sich als Zuschauer lustig machen über die Verlierer der Gesellschaft, was sich auf reale Entsolidarisierungstendenzen bezieht.
Der Erziehungswissenschaftler Matthias Burchardt von der PH Ludwigsburg nimmt Fernsehformate kritisch unter die Lupe und zeigt, wie sie die Ökonomisierung der Gesellschaft widerspiegeln. Für das Feature zum Thema schaltest du den Fernseher ab und am 6. Oktober um 08:30 Uhr SWR2 ein.
"Dollarzeichen im Auge - Über die Ökonomisierung der Gesellschaft " im Überblick
Dollarzeichen im Auge - Über die Ökonomisierung der Gesellschaft
von Matthias Burchardt
| Sendezeit | So, 06.10.2013 | 08:30 - 09:00 Uhr |
| Sendung | SWR Kultur "Wissen: Aula" |