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Ein Jahr Digitalministerium - Probleme erkannt, aber nicht gebannt
Unter der Führung von Bundeskanzler Friedrich Merz plant die neue Koalition aus Schwarz und Rot, vor allem im Bereich Wirtschaft signifikante Änderungen vorzunehmen. Ein bedeutender Schritt in diese Richtung ist die Einführung des Digitalministeriums.
Seit Mai 2025 hat Deutschland mit Karsten Wildberger an der Spitze erstmals einen Bundesminister, der sich um Digitalisierung und Staatsreform kümmert. Zu seinen vorrangigen Aufgaben zählt die Erneuerung der digitalen Infrastruktur, da es in zahlreichen Regionen des Landes nach wie vor an Highspeed-Internet mangelt. Ein weiteres zentrales Anliegen ist die Digitalisierung der Verwaltung: Während Länder wie Estland oder Dänemark bürgerfreundliche und elektronische Verwaltungsdienste bieten, arbeiten Deutschlands Ämter immer noch stark manuell und papierbasiert, was sowohl Geld als auch Ressourcen beansprucht.
Die Stärkung der digitalen Unabhängigkeit ist ein weiterer kritischer Bereich, da Deutschland in puncto Softwarelösungen und Cloud-Dienste oft auf die USA angewiesen ist. Erste Maßnahmen für Open-Source-Initiativen werden bereits umgesetzt. Doch welch konkrete Fortschritte kann das neu geschaffene Ministerium vorweisen?
"Ein Jahr Digitalministerium - Probleme erkannt, aber nicht gebannt" im Überblick
Ein Jahr Digitalministerium - Probleme erkannt, aber nicht gebannt
von Marie Zinkann, Johannes Zuber
| Sendezeit | Di, 18.08.2026 | 19:30 - 20:00 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk Kultur "Zeitfragen Feature - Wirtschaft und Umwelt" |