Einer, der die Auseinandersetzung in der Öffentlichkeit nicht scheut: Claus Peymann
Einer, der die Auseinandersetzung in der Öffentlichkeit nicht scheut: Claus Peymann

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Enfant terrible der deutschen Theaterbühnen: Claus Peymann

Die Bühne ist für Claus Peymann ein Ort der Aufklärung, Gegengewicht zur veröffentlichten Meinung. Vor allem als Direktor des Wiener Burgtheaters sorgte der Regisseur und Intendant für manchen Skandal. Seit 1999 leitet er das Berliner Ensemble und beschert dem Brecht-Theater Publikumsrekorde.

"Wo mein Theater ist, kann keine Provinz sein." Claus Peymann ist ein Urgestein, das Enfant terrible der deutschen Bühne, ein Haudegen und Kämpfer.

Vor allem aber ist Peymann ein genialer Theaterdirektor, der seinen Prinzipien lebenslang treu blieb. Die Bühne sieht er als Ort der Aufklärung, jede Inszenierung als wichtiges Gegengewicht zur veröffentlichten Meinung. Er selbst betrachtet sich als anachronistische Erscheinung, weil er daran glaubt, dass das Theater die Menschen erziehen kann.

Seine Zusammenarbeit mit Autoren wie Thomas Bernhard, Peter Handke und Elfriede Jelinek sorgte für spektakuläre Theaterereignisse und nicht selten für Skandal.

Nach aufsehenerregenden Jahren an den großen Theatern in Stuttgart, Bochum und Wien leitet er seit 1999 das Berliner Ensemble. Und er ist nicht frei von Stolz, dass jede seiner Inszenierungen dem Theater Brechts neue Publikumsrekorde beschert, wie er im "Gespräch" am 06. September auf NDR Kultur mitteilt.

Regisseur und Theaterleiter Claus Peymann im Überblick

Sendezeit Fr, 06.09.2013 | 22:30 - 23:00 Uhr
Sendung NDR Kultur "ARD Radiofestival: Das Gespräch"
Radiosendung