
Soul & Funk70er JahreMusiker-Porträt
Erfolgreiche Familienband: Bee Gees
"Night Fever" war der größte Erfolg der Gibb-Brüder und zu den Klängen von "Stayin‘ Alive" brachte John Travolta in dem legendären Tanzfilm "Saturday Night Fever" (1978) den Sound der Bee Gees ins Ohr und ins Auge. Erfolge und tragische Ereignisse pflasterten den Weg des Trios.
Schon früh begannen Barry, Maurice und Robin Gibb ihre musikalische Karriere: Bereits als Kinderband standen sie auf der Bühne. Dass aus ihnen einmal eine der ruhmreichsten Familienbands der Welt werden sollte, ahnten sie da noch nicht.
In den späten 1960er Jahren begann der weltweite Erfolg der Bee Gees und schon bald wurden sie als einer der härtesten Konkurrenten der Beatles gehandelt. Im Gegensatz zu der Band aus Liverpool hielten die drei Brüder nämlich ihr Saubermann-Image aufrech: wohlerzogen, keine Drogen, keine Skandale.
Nachdem sich das Trio 1969 zerstritten und die Bee Gees aufgelöst hatte, kam es schon ein Jahr später zur Wiedervereinigung der Brüder. Ihr Erfolg war allerdings abgeebbt - bis die Disco-Welle 1977 durch den Tanzfilm "Saturday Night Fever" überschwappte.
Die Bee Gees waren mit mehreren Songs wie "Night Fever", "Stayin' Alive" und "How Deep Is Your Love" auf dem Soundtrack vertreten, zu ihrem Falsettgesang schwang John Travolte im Film die Hüften.
Als der Disco-Hype und die Bee Gees-Mania nachgelassen hatten, gelang den Geschwistern Ende der achtziger Jahre ein erneutes Comeback. Auch nach dem Tod von Maurice Gibb im Jahr 2003 machten seine Brüder noch bis 2006 weiter. 2009 feierten die Bee Gees ihr fünfzigjähriges Band-Jubiläum mit einer CD-Anniversary-Collection.
Im Mai vergangenen Jahres verstarb dann auch Robin Gibb, womit die Bee Gees-Ära nun endgültig vorüber ist.
"Bee Gees" im Überblick
Bee Gees
von Norbert Hesse
| Sendezeit | So, 16.06.2013 | 20:00 - 22:00 Uhr |
| Sendung | RMNradio "Special" |