
JazzKonzert
Erinnerungen an das Liberation Music Orchestra
Mit seinem Projekt "Liberation Songs" widmet sich der französische Bassist Stéphane Kerecki dem musikalischen Erbe des von Charlie Haden initiierten, 1969 ins Leben gerufenen Liberation Music Orchestra. Diese Gruppe, die von Zeit zu Zeit zusammenkam, reagierte auf die politische Situation in den USA, wann immer Haden dies für notwendig hielt – zum Beispiel im Jahr 2005 mit dem Album "Not in Our Name" als Ausdruck des Protests gegen den Irak-Krieg. Nach Hadens Tod im Jahr 2014 übernahm Carla Bley für einige Jahre die Leitung des Orchesters.
Am 14. August 2026 ließ Stéphane Kerecki beim INNtöne-Festival auf der Bühne des Buchmannhofs in Diersbach, einer malerischen Gegend im oberösterreichischen Innviertel, die Kompositionen des Liberation Music Orchestra in einer eleganten und kompakten Quartettbesetzung neu aufblühen. Zusammen mit dem Klarinettisten Thomas Savy, dem Pianisten Enzo Carniel und dem Schlagzeuger Fabrice Moreau wurden Lieder wie "The People United Will Never Be Defeated", "We Shall Overcome", das "Einheitsfrontlied" von Hanns Eisler sowie Stücke von Charlie Haden, darunter "La Pasionaria" und "Sandino", aufgeführt und in beeindruckende Improvisationen verwandelt, zur großen Freude der Zuhörer.
Erinnerungen an das Liberation Music Orchestra im Überblick
Erinnerungen an das Liberation Music Orchestra
INNtöne-Festivals auf der Scheunenbühne, Buchmannhofs in Diersbach
14. August 2026
| Sendezeit | Mo, 02.11.2026 | 19:30 - 21:00 Uhr |
| Sendung | Ö1 "On Stage" |