Sie berichtete von der Katastrophe.
Sie berichtete von der Katastrophe. © Daniel West / freeimages.com

Kultur & LiteraturFeature

Erinnerungen einer Ärztin an Tschernobyl

Ende April 1986 war für das Leben von Paulina Zerluk einschneidend. Das Ärzteteam der Neurologin wurde kurz nach dem Unfall in Tschernobyl in die verstrahlte Zone geschickt, ohne dass jemandem so wirklich klar war, was passierte. Die Gefahr der Radioaktivität vor Ort konnte sie nicht einschätzen.

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Viele Kollegen von Zerluk verstarben daran. Sie jedoch überlebt und zieht später nach Koblenz. Ihre Geschichte berichtet sie schließlich 2017 dem Deutschlandfunk, weil sie fürchtete, dass die Erinnerung an die Katastrophe mit der Zeit verschwand.

Sie erlebte schließlich im Gegenteil, wie die Menschen nach der Ausstrahlung auf sie zu kamen und sich für ihren Einsatz vor Ort bedankten. Auch vom Bürgermeister von Koblenz wurde sie in Empfang genommen. Paulina Zerluk ist nun bewusst, dass ihr auch 35 Jahre später die Menschen noch zuhören.

"Erinnerungen einer Ärztin an Tschernobyl" im Überblick

Erinnerungen einer Ärztin an Tschernobyl

von Frederik Rother

Sendezeit Sa, 24.04.2021 | 11:05 - 12:00 Uhr
Sendung Deutschlandfunk "Gesichter Europas"
Radiosendung

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