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Explosives Erbe – Weltkriegsmunition in Nord- und Ostsee
Nach dem Zweiten Weltkrieg versenkten die Alliierten große Mengen Munition vor den deutschen Küsten. Die Bergung ist teuer und dringend nötig, da die Zersetzung des Sprengstoffs das Meer und die Tiere schädigen könnte. Es besteht zudem die Gefahr von Explosionen durch vergessenes Kriegsmaterial.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs entschieden die Alliierten, große Mengen an Munition vor den deutschen Küsten zu versenken. Dabei handelte es sich um Granaten, Giftgas und Fliegerbomben aus den Beständen der Wehrmacht sowie um Material der Alliierten, das aufgrund des hohen Aufwands nicht zurücktransportiert wurde. Zusätzlich wurden Seeminen, die während des Krieges im Meer platziert wurden, ebenso versenkt.
Die Bergung dieser explosiven und hochgiftigen Altlast ist dringend erforderlich, jedoch auch sehr kostspielig. Oftmals hat sich der Sprengstoff bereits chemisch zersetzt und schädigt die Meeresbewohner. Es besteht die Gefahr von Explosionen durch verrostete Kriegsreste. Die Herausforderungen bei der Bergung und Entsorgung dieser gefährlichen Überreste sind enorm.
"Explosives Erbe – Weltkriegsmunition in Nord- und Ostsee" im Überblick
Explosives Erbe – Weltkriegsmunition in Nord- und Ostsee
von Maike Hildebrand
Produktion: 2021
Sendezeit | Fr, 21.06.2024 | 15:00 - 16:00 Uhr |
Sendung | SWR Kultur "Feature" |