Die Sächsische Schweiz – auch Elbsandsteingebirge genannt – gehört zu den attraktivsten Klettergebieten Deutschlands. Jedes Jahr besuchen mehr als zwei Millionen Besucher das Gebiet zwischen Erzgebirge und Lausitzer Bergland, dringen zahlreiche Bergsteiger auf ihrer Suche nach neuen Aufstiegen in die hintersten Winkel des Gebirges vor.
Der Autor Tobias Barth, selbst begeisterter Hobbysportler, begibt sich mit dem Rucksack, Seil und Mikrophon in die Bergwelt, übernachtet unter Felsüberhängen und trifft bei seinen Touren Wochenendkletterer und Sportfreunde, die seit ihrer Kindheit in die Felswände steigen.
Von Tobias Barth
Regie: Ingo Colbow
Produktion: MDR 2001
Feature
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Spannende Geschichten von hier & aus aller Welt – vielschichtig & klangvoll erzählt – jedes Mal eine neue & unerwartete Entdeckung
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52 Folgen
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Folge vom 25.05.2026Rucksack, Seil und Haken schlagen
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Folge vom 01.05.2026Ein Totenschädel und kein Ende. Die Kirche und die Deutsche KolonialherrschaftTausende Totenschädel aus Afrika lagern in den ethnologischen Museen Deutschlands. Im Deutschen Kaiserreich wollte man an diesen Relikten wissenschaftlich beweisen, dass die Bewohner Afrikas „Untermenschen“ waren. Jahrzehntelang hat der pensionierte Gymnasial-Lehrer Gerhard Ziegenfuß dafür gekämpft, dass ein Schädel, ein Mitbringsel seines Großonkels und Missionars Alois Ziegenfuß, dorthin zurückgebracht wurde, wo er hingehörte: Nach Namibia, ehemals Deutsch-Südwestafrika. Nachdem dies 2018 erfolgt war, hätte sich der 80-Jährige endlich zur Ruhe setzen können. Doch zu viele Fragen standen noch offen. Welche Rolle spielten die deutschen Missionare während des Aufstands der Herero- und Nama-Ethnien? Inwiefern trugen sie zum Völkermord bei? Die Rolle der deutschen Kirche in Deutsch-Südwestafrika ist in seiner Tragweite noch nicht erfasst. Autor: Bernhard Pfletschinger Regie: Antje Vowinckel Redaktion: Gabriela Hermer Produktion: rbb/WDR 2015/2020
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Folge vom 03.04.2026Was vom Schutzversprechen bleibtEine jesidische Familie zwischen Hoffnung und Abschiebung Im Sommer 2014 überfällt der sogenannte Islamische Staat den Nordirak. Tausende Jesidinnen und Jesiden werden ermordet, entführt und versklavt. Familie Qasim überlebt den Völkermord nur knapp. Jahre später findet sie Schutz in Deutschland – wo der Bundestag den Jesiden öffentlich Sicherheit zugesagt hatte. Doch plötzlich droht der sechsköpfigen Familie die Abschiebung. Sie seien Wirtschaftsflüchtlinge, heißt es, ihre Heimat sei mittlerweile wieder sicher. Die Familie beschließt, gegen den Ablehnungsbescheid zu klagen. Während in Deutschland die rechtlichen Verfahren laufen, reisen die Autorinnen in den Nordirak. Sie besuchen das während des Kriegs zerstörte Haus der Familie Qasim, sprechen mit Angehörigen und fragen: Wie sicher ist die Region heute wirklich für Jesidinnen und Jesiden? Und welche Perspektiven haben Rückkehrerinnen und Rückkehrer? Am 22. Juli 2025 eskaliert der Fall Qasim: Mitten in der Nacht wird die Familie aus ihrer Unterkunft in Lychen geholt und in den Irak abgeschoben – obwohl ein Urteil noch unmittelbar bevorsteht. Johanna Sagmeister und Maria C. Wölfle begleiten die dramatischen Stunden zwischen Eilanträgen, widersprüchlichen Behördenaussagen und politischen Versprechen. Erst durch die Berichterstattung der Autorinnen für den rbb wird der Fall bundesweit bekannt. Medien, Politik und Öffentlichkeit reagieren, der brandenburgische Innenminister schaltet sich ein und kündigt an, die Familie zurückholen zu wollen. Am Ende entscheiden elf Minuten über das Schicksal der Familie. Autorinnen: Maria Caroline Wölfle & Johanna Sagmeister Regie: Giuseppe Maio Redaktion: Gabriela Hermer Produktion: rbb 2026
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Folge vom 31.12.2025Queer, Katholisch, Mexikanisch. Die Muxes von JuchitánParty. Ohrenbetäubende Salsa-Kombo. Auf der Tanzfläche paradieren Männer mit bestickten Kleidern und Blumen im Haar, andere stolzieren in Anzügen wie Pfauen umher. Berlin? San Francisco? Ein Event zum Christopher Street Day? Nein, ein kleiner Ort im Südwesten Mexikos - einem Land, das sonst eher für Machismo und Homophobie bekannt ist. Hier im erzkatholischen Juchitán werden die „Muxes“ gefeiert – das „dritte Geschlecht“: feminine Männer, Männer in Frauenkleidern, Trans-Frauen, homo- oder bisexuell orientiert. Der Großteil der Bevölkerung liebt ihre Muxes, ist stolz auf die Diversität, die als Teil der uralten Kultur der Zapoteken verstanden wird. Und doch ist Juchitán alles andere als ein queeres Paradies. Diskriminierung auch innerhalb der Familien und brutale Überfälle auf Muxe gehören hier zur Tagesordnung. Mit: Carolina Vera, Inka Löwendorf, Ole Lagerpusch u.a. Produktion: rbb/NDR 2019 Regie: Philippe Brühl Redaktion: Gabriela Hermer