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Frankreich – Geburtenrückgang im Babyparadies
Über viele Jahre hinweg führte Frankreich die Liste der europäischen Länder mit der höchsten Geburtenrate an. Drei Kinder pro Familie waren keine Seltenheit. Diese Besonderheit wurde weltweit als "französisches Phänomen" bezeichnet, und es wurde darüber diskutiert, welche Aspekte der französischen Familienpolitik möglicherweise für andere Staaten als Modell dienen könnten.
Jedoch zeigt sich mittlerweile auch in Frankreich ein rückläufiger Trend bei den Geburtenzahlen: Im Jahr 2016 lag die durchschnittliche Kinderzahl bei Frauen bei 1,9. Ein Jahrzehnt später ist diese Zahl auf 1,5 gesunken. Mittlerweile verzeichnet die Nation mehr Sterbefälle als Geburten. Trotz alledem steigt die Bevölkerungszahl leicht, was auf die Zuwanderung zurückzuführen ist. Viele Franzosen hegen den Wunsch nach Kindern, denn Muttersein genießt dort hohes Ansehen und das traditionelle Familienbild ist tief verwurzelt. Doch warum zögern junge Paare mit der Familiengründung, wer steht noch hinter dem Gedanken, eine Familie zu gründen, und welche Maßnahmen plant die Regierung? Ein Blick auf die französische Gesellschaft und ihre Herausforderungen.
"Frankreich – Geburtenrückgang im Babyparadies" im Überblick
Frankreich – Geburtenrückgang im Babyparadies
von Bettina Kaps
| Sendezeit | Sa, 13.06.2026 | 11:05 - 12:00 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk "Gesichter Europas" |