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Fritz Riemann und die Grundformen der Angst - Nicht nur ein negatives Gefühl
Schweißausbrüche, Zittern oder Herzklopfen - Angst ist auf den ersten Blick ein negatives Gefühl, das jeder möglichst vermeiden möchte. Dabei gehört die Angst zum Leben dazu wie Liebe, Freude und andere Emotionen. Der Psychoanalitker Fritz Riemann stellte die These von den Grundformen der Angst auf.
Angst gehört zu unserem Leben wie Liebe, Ruhebedürfnis, Entdeckerfreude oder Kreativität.
Und Angst ist keineswegs nur negativ. Angst zwingt den Menschen nachzudenken, zu reagieren, aktiv zu werden.
In den 1950er Jahren folgerte der Münchner Psychoanalytiker Fritz Riemann aus Gesprächen mit seinen Patienten, dass es Grundängste geben muss, die als Baby und Kleinkind durchlebt werden und die später den Charakter eines Menschen formen.
Diese Erkenntnisse fasste er in dem Buch "Grundformen der Angst" zusammen, das bis heute - auch fünfzig Jahre nach seinem Erscheinen - zur Lektüre jeder Psychologieausbildung gehört.
"Fritz Riemann und die Grundformen der Angst" im Überblick
Fritz Riemann und die Grundformen der Angst
von Reinhard Krol
Produktion: 2012
| Sendezeit | Do, 06.09.2018 | 08:30 - 09:00 Uhr |
| Sendung | SWR Kultur "Wissen" |