Während des Baubooms in Spanien fehlte es an manchen Orten an Infrastruktur. Die Bewohner haben nun ihren Lebensraum in Eigenregie gestaltet
Während des Baubooms in Spanien fehlte es an manchen Orten an Infrastruktur. Die Bewohner haben nun ihren Lebensraum in Eigenregie gestaltet © Michael & Christa Richert / freeimages.com

FeatureKultur & Gesellschaft

Hässlich, aber lebenswert – Spaniens Städte des Baubooms

Zwischen 2000 und 2007 wurden in Spanien ca. 700.000 Wohnungen jedes Jahr erbaut. In "Hässlich, aber lebenswert – Spaniens Städte des Baubooms" geht es um die Stadtteile, in denen einiges fehlt. Doch einige Bewohner/innen begannen, ihren Stadtteil selbst zu gestalten.

An den Rändern vieler spanischer Großstädte wurden zwischen 2000 und 2007 jährlich knapp 700.000 Wohnungen errichtet. Einige Menschen halten die Betonwüsten für ein Verbrechen an der Ästhetik.

Doch die neuen Stadtteile wurden so gebaut, dass man mit seinem Auto schnell von dort wegkam und auch schnell wieder zu Hause war. Was aber nicht in den Betonwüsten zu finden ist, sind Sportanlagen, Schulen oder auch Parks. Es gibt aber auch Bewohner/innen, die sich dazu entschieden haben, ihren Stadtteil selbst mitzugestalten.

"Hässlich, aber lebenswert – Spaniens Städte des Baubooms" im Überblick

Hässlich, aber lebenswert – Spaniens Städte des Baubooms

von Hans-Günter Kellner

Produktion: 2022

Sendezeit Sa, 08.04.2023 | 11:05 - 12:00 Uhr
Sendung Deutschlandfunk "Gesichter Europas"
Radiosendung