Wirtschaft
Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage Folgen
Handelsblatt Today ist der börsentägliche Podcast aus dem Newsroom des Handelsblatts. Wir analysieren die relevantesten Themen des Tages und beschreiben deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Dafür sprechen wir mit Analysten, Branchenexperten, Politikern und Handelsblatt-Korrespondenten aus aller Welt. Wir schauen auf die spannendsten Entwicklungen an den Leitbörsen und sprechen mit unseren Experten über verschiedene Anlageformen wie Aktien, Anleihen oder Rohstoffe. Außerdem ordnen wir die wichtigsten geldpolitischen Entscheidungen und Nachrichten aus der Unternehmenswelt für Anlegerinnen und Anleger ein. Handelsblatt Today finden Sie auf allen relevanten Podcast-Plattformen – und natürlich auf der Handelsblatt-Website. Jetzt reinhören: Von Montag bis Freitag um 17.30 Uhr mit den Hosts Solveig Gode, Nicole Bastian, Sandra Groeneveld, Nele Dohmen, Anis Mičijević, Aileen Bunte und Ben Mendelson. *** Falls Sie Kritik oder Anregungen loswerden möchten, dann schreiben Sie uns eine Mail an today@handelsblatt.com. Sound-Design: Christian Heinemann
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Folge vom 14.07.2021Value oder Growth: Welche Anlagestrategie lohnt sich mehr?Wachstum oder Substanz? Diese Frage beschäftigt Anleger in diesem Jahr besonders. Die konjunkturelle Erholung hat gewohnte Muster durchbrochen. 00:07:58 Value-Werte haben zum Jahreswechsel ihr großes Comeback gefeiert und seit langem mal wieder die Growth-Titel übertrumpft. Nun da die Anleihezinsen sinken, könnte diese Phase jedoch bereits wieder vorbei sein. Einige Analysten sehen die Wachstumswerte erneut vorn. Seit diesem Wechselspiel ist die alte Diskussion um die rentablere Strategie wieder in vollem Gange. Ob die Suche nach unterbewerteten Unternehmen mit bewährtem Geschäftsmodell oder doch das Spiel mit den Zukunftserwartungen - am Ende obliegt die Entscheidung dem Anleger. Robert Halver, Leiter der Kapitalmarktanalyse bei der Baader Bank, rät zu einer Mischung beider Investmentwege. Von ihm erfahren Sie, worauf es bei beiden Strategien ankommt und was all das mit Spargel zu tun hat. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com.
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Folge vom 13.07.2021Südkoreanischer Kryptowahnsinn und dezentrale Finanznetzwerke: Wenn fehlende Regulierung zur Gefahr für Anleger wirdWelche Risiken unregulierte Kryptomärkte und dezentrale Finanznetzwerke bergen können. Hierauf sollten Anleger jetzt achten. 00:08:24 Südkorea ist der Hotspot für Kryptowährungen. Laut einer Studie des Big-Data-Plattformanbieters IGA Works legt fast ein Viertel der jungen Menschen sein Geld in Krypto an. Zehn Prozent des weltweiten Handels findet in dem ostasiatischen Land statt und an 60 Börsen werden 70 Digitalwährungen gehandelt – jedoch ohne Regulierungen. Und genau das wird für die Anleger zunehmend zur Gefahr. Nicole Bastian, Leiterin des Handelsblatt-Auslandsressorts, berichtet von dem Kryptohype in Südkorea und den damit verbundenen Risiken. Außerdem: Basierend auf der Technologie, die auch hinter Kryptowährungen, wie Bitcoin, Ether und Co. steckt, haben junge Unternehmen aus der Kryptowelt ein System entwickelt, dass zur Parallelwelt unseres herkömmlichen Finanzsystems werden könnte: Durch Decentralized Finance, kurz DeFi, werden digitale Finanzleistungen ermöglicht, ohne dass Dritte an diesem Prozess beteiligt sind. Langfristig könnten durch das dezentrale Netzwerk, wie Banken und Zahlungsdienstleister, überflüssig werden, gleichzeitig aber auch kriminelle Handlungen, wie Geldwäsche erleichtert werden. Finanzredakteurin Mareike Müller bewertet mögliche Risiken und erklärt welche Regulierungen das neue digitale Feld benötigt Hier finden Sie die wöchentliche Kolumne Asia Technomics: https://www.handelsblatt.com/meinung/kolumnen/asia-technomics/ Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com. *** https://www.hypovereinsbank.de/hvb/services/podcasts-webinare/podcast-hvb-markt-briefing
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Folge vom 12.07.2021Dax: Bei 17.000 Punkten kommt die Wende / Nord Stream 2 soll im August fertig sein: Ist die Pipeline noch zu stoppen?Der Dax notiert nach dem Aussetzer in der vergangenen Woche weiter nahe seiner Höchststände. Wann die Wende kommt, lässt sich mithilfe einer Kennzahl berechnen. Und: Nord Stream 2 ist fast fertig. Gegnern fehlt allmählich die Zeit. 00:05:31 Der Dax ist seit dem Corona-Crash um mehr als 85 Prozent gestiegen. Seit dem Kurseinbruch auf rund 8.442 Punkte wirkt der deutsche Aktienindex erstaunlich stabil. Doch lohnt es sich noch einzusteigen oder nähert sich eine Trendwende? Das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) hilft, das zu erkennen. Während das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) hoch und niedrig bewertete Aktien identifiziert, zeigt das Kurs-Buchwert-Verhältnis mögliche Wendepunkte an der Börse auf. Finanzmarktspezialist Ulf Sommer hat nachgerechnet: Bei 17.000 Punkten ist es Zeit für den Ausstieg. 00:17:29 Außerdem: Laut Nord Stream 2 Chef Matthias Warnig sind 98 Prozent der Gaspipeline bereits fertiggestellt. Im August könnte das Projekt vollendet sein. Das setzt Gegner unter Druck. Für Bundeskanzlerin Angela Merkel stehen in dieser Woche nun noch zwei Verhandlungsgespräche mit den USA und der Ukraine an. Politik-Redakteur Klaus Stratmann spricht über mögliche Kompromisse und die Wahrscheinlichkeit, dass Nord Stream 2 noch gestoppt wird. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com.
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Folge vom 09.07.2021„Magic Town“ Haßloch: Dieser Ort testet Produkte für ganz DeutschlandIn einem Dorf in Rheinland-Pfalz entspricht die Bevölkerung genau dem deutschen Durchschnitt. Die Wirtschaft macht sich das für Produkttests zunutze. 00:06:06 Der Ort Haßloch in Rheinland-Pfalz ist in vielerlei Hinsicht ganz besonders – und das paradoxerweise, weil er so durchschnittlich ist. Haßloch gilt sogar als der durchschnittlichste Ort Deutschlands, unter anderem mit Blick auf die Altersstruktur und die Einkommensverteilung. Die Wirtschaft macht sich das zunutze: So können die Haßlocherinnen und Haßlocher im Supermarkt Produkt-Neuheiten kaufen, die es sonst nirgendwo gibt. Wenn die Testprodukte in Haßloch beliebt sind, ist das für die Unternehmen ein gutes Zeichen. Was im Gegenzug in Haßloch floppt, wird im Rest des Landes niemals in den Regalen landen. Damit ist Haßloch eine sogenannte „Magic Town“, wie die Durchschnittsorte in der Fachsprache heißen. Äquivalente gibt es zum Beispiel in den USA, in Großbritannien oder in Frankreich. Hinter dem Konzept steckt eine ausgefeilte Strategie: In den Test-Haushalten läuft andere Werbung im Fernsehen, Magazine schalten besondere Anzeigen, und mittlerweile arbeitet das Marktforschungsunternehmen GfK, das das Testlabor betreibt, sogar mit Social Media- und Tech-Giganten, um herauszufinden, welche Werbung die Bevölkerung zum Kauf bestimmter Produkte bewegt. Wie genau die Produkt-Tests in Magic Towns ablaufen, erklärt Stefan Schwarzkopf. Er ist Forscher an der Copenhagen Business School und widmet sich in seinen soziologischen und historischen Untersuchungen der Konsumforschung. Er verrät außerdem, warum gerade in einer viel weniger durchschnittlichen deutschen Stadt ein weiterer Test-Supermarkt eröffnet hat. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com.