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Haus am Dom - Der Podcast Folgen
Das Haus am Dom ist ein Bildungs-, Kultur- und Tagungszentrum des Bistums Limburg in Frankfurt am Main. Es versteht sich als Plattform zwischen Kirche und Gesellschaft und als Drehscheibe des städtischen und gesellschaftlichen Diskurses. Eröffnet wurde das Haus am Dom am 14. Januar 2007 durch Bischof Franz Kamphaus. Seither führen hier Gesprächsrunden und Akademietagungen zu aktuellen gesellschaftlichen, religiösen und kulturellen Themen Menschen zusammen. Es ist auch Podium für das Aktuelle Forum des Domkreises Kirche und Wissenschaft, zentraler Veranstaltungsort der Frankfurter katholischen Gemeinden und attraktiver Tagungsort für nichtkirchliche Gruppen und Institutionen. Ausstellungsräume des Museums für Moderne Kunst, der MMK-Zollsaal, und des Dommuseums, das so genannte Sakristeum, ergänzen das Angebot. Untergebracht ist das Zentrum im ehemaligen Hauptzollamt der Stadt in der Frankfurter Altstadt und in direkter Nachbarschaft zum Kaiserdom St. Bartholomäus.
Folgen von Haus am Dom - Der Podcast
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Folge vom 10.06.2026Angst als gesellschaftliche StimmungDie Angst greift um sich. Sie scheint unser Handeln zu lähmen und Misstrauen in unserer Gesellschaft zu säen. An die Stelle nüchterner politischer Analyse tritt zunehmend eine Emotionalisierung, die sich in Hass und Hetze entlädt. Unsere Hoffnungen weichen düsteren Zukunftsbildern, und anstelle von Eigenverantwortung tritt das Gefühl persönlicher Ohnmacht. Es ist höchste Zeit, dieses vielschichtige Gefühl differenziert zu beleuchten – aus sozialpsychologischer, soziologischer und rechtsphilosophischer Perspektive. Wir möchten die Funktion der Angst in unserer Gesellschaft kritisch hinterfragen und ihre Wirkungen genauer in den Blick nehmen. ANGST ALS GESELLSCHAFTLICHE STIMMUNG Prof. em. Dr. Heinz Bude, Professor em. für Makrosoziologie an der Universität Kassel PROF. EM. DR. HEINZ BUDE Heinz Bude, Jahrgang 1954, leitete von 2000 bis 2023 das Lehrgebiet Makrosoziologie an der Universität Kassel. Von 1992 bis 2014 war er zudem am Hamburger Institut für Sozialforschung tätig und war dort Leiter des Arbeitsbereichs Die Gesellschaft der Bundesrepublik. Im Jahre 2016 erhielt er von der Deutschen Gesellschaft für Soziologie den Preis für Hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der öffentlichen Wirksamkeit der Soziologie. Seit 2020 ist er Gründungsdirektor des documenta Instituts in Kassel. Unter seinen Veröffentlichungen Deutsche Karrieren (1987), Die Ausgeschlossenen (2008), Solidarität. Die Zukunft einer großen Idee (2019) und zuletzt Abschied von den Boxern (2024) sowie der Roman mit Zeichnungen von Bude, Munk, Wieland Transit 64 (2025). Cover: Evgeni Tcherkasski auf Unsplash
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Folge vom 09.06.2026Kann KI Geist oder Kunst?Die Digitalisierung der Lebenswelt und der Einsatz von KI verändern unsere Welt dramatisch. Der Philosoph Daniel Martin Feige hat eine kritische Theorie der Digitalisierung geschrieben. Er ist der Meinung, dass digitale Technologien alles andere als neutrale Werkzeuge sind. Prof. Dr. Daniel Martin Feige, Stuttgart Moderation: Dr. Johannes Lorenz, Katholische Akademie Rabanus Maurus, Frankfurt
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Folge vom 27.05.2026Erich Kästner: Herz, sprich lauter!Musikalische Soirée zum Gedenken an die Bücherverbrennung Im Mittelpunkt stehen Leben und Werk von Erich Kästner: Die eher unpolitischen Verse – frech, leicht frivol, manchmal böse … Und seine oftmals sehr politischen Texte – unbequem, gesellschaftskritisch, meist links … Unterhaltsam, voll bissigem Humor, mitreißend interpretiert und musikalisch ausgestaltet. · Ursula Kurze, Kompositionen, Gesang, Konzertgitarre
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Folge vom 12.05.2026Harald Welzer - Im Haus der GefühleDie Ökokatastrophen galloppieren quasi uneingeschränkt und befördern verstärkte Ausbeutung und Gewalt in unserer imperialen Lebensweise. Antidemokraten propagieren erfolgreich neue fundamentalistische Projekte, verabschieden demokratische Errungenschaften und sprinten rückwärtsgewandt in die fossilistische Falle. Harald Welzer hält dagegen. Der Sozialpsychologe entwickelt neu eine Theorie eines guten Zusammenhaltes und von lebensdienlichen Orten, die Sicherheit, Zukünfte und Vertrauen eröffnen. Er zeigt Wege auf, die nötige sozialökologische Transformation neu und anders anzugehen. Ein zutiefst demokratisches Aufbegehren in bekannter intellektueller Schärfe. Prof. Dr. Harald Welzer, Sozialpsychologe, Potsdam Direktor FUTURZWEI-Stiftung Cover: Von Elena Ternovaja - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0