Die Geschichten aus dem finnischen Nationalepos, der Kalevala, stecken voller Musik. Der weise Sänger Väinämöinen erschafft nicht nur das Leben auf der Erde, er spielt auch die ersten Klänge auf der Kantele, dem heutigen Nationalinstrument der Finnen.
Die Kalevala ist ein Spiegel der finnischen Mythologie und Kultur. Ausladende Gesänge erzählen von der nordischen Kunst des Bierbrauens. Und zu gespenstischen Klängen kreist der Schwan von Tuonela als Wächter um das Totenreich.
Kultur & Gesellschaft
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Ob "Winterreise pauschal" oder "Sound der DDR" - kommen Sie mit auf musikalische Entdeckungsreisen!
Folgen von hr2 Kaisers Klänge
64 Folgen
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Folge vom 11.03.2026"Eine Spur lief ich den Sängern" – Finnlands Kalevala in der Musik
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Folge vom 04.03.2026Madrigal mit Jazztrompete – Die Wiederentdeckung der RenaissanceDie Klangwelten der Renaissance sind geprägt von der sakral-andächtigen Stimmung des mehrstimmigen Chorgesangs. Dafür interessieren sich auch noch die Musiker von heute. Mit ihren modernen Mitteln sorgen sie dafür, dass die 500 Jahre alte Musik wie neu klingt. Ob Messen mit Klezmerklarinette, Motetten für Streichquartett oder Madrigale mit Jazztrompete - die Wiederentdeckung der musikalischen Renaissance kennt keine Grenzen.
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Folge vom 21.02.2026Rock ’n‘ Roll und Ringelsocken – Jugend in den 1950ernDer Rock ‘n‘ Roll gehört zu den 50er Jahren und der Hula-Hoop-Reifen. Einen Fernseher hatte noch kaum jemand, Musik hörte man nur von Schallplatte oder im Radio, und der Krieg war gerade erst vorbei. Die Kinder der 50er Jahre trugen Lederhosen und Haarschleifen, die Jugend Petticoat und Ringelsocken und auf dem Kopf die unvermeidliche Elvis-Tolle. Die jungen Leute von damals sind die die Großeltern und Urgroßeltern der Kinder von heute. In "Kaisers Klänge" kommen sie noch einmal zu Wort, zusammen mit der Musik, die sie gehört haben.
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Folge vom 17.02.2026"Fließt, meine Tränen!" – Die Lautenlieder von John DowlandJohn Dowland war ein früher Meister der musikalischen Melancholie. Seine Lautenlieder erzählen von vergangener Liebe und traurigen Tränen. Als Saitenvirtuose schrieb er zudem viele Fantasien, Pavanen und Galliarden für sein Instrument. John Dowland arbeitete als Hoflautenist für den englischen und den dänischen König. Auch in deutschen Landen hat er musiziert. Mit seiner Laute im Gepäck kam er bis nach Kassel und Nürnberg. Am 20. Februar ist sein 400. Todestag.